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Bezirk Bregenz hat drei neue “e5”-Gemeinden

Vier Bürgermeister aus dem Bezirk Bregenz freuen sich über die erfolgreiche e5-Zertifizierung. Foto: Energieinstitut

Vier Bürgermeister aus dem Bezirk Bregenz freuen sich über die erfolgreiche e5-Zertifizierung. Foto: Energieinstitut

Hard, Kennelbach und Sulzberg erhalten Zertifikat für Energieeffizienz.

Schwarzach. Der beste Neueinstieg ins e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden gelang heuer der Marktgemeinde Hard. Sie wurde am Donnerstagabend mit vier von fünf „e“ ausgezeichnet. Auch Kennelbach und Sulzberg gelang mit zwei beziehungsweise drei „e“ ein erfolgreicher Start in das Programm. Schwarzach konnte sein gutes Ergebnis von drei „e“ halten.

Alle vier Jahre müssen sich die e5-Gemeinden einer Zertifizierung durch eine unabhängige Kommission stellen. Sie bewertet die gesetzten Maßnahmen anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs. Als Auszeichnung gibt es zwischen einem und maximal fünf „e“ – ähnlich den Sternen in der Hotellerie. Diese „e“ wurden nun von den Landesräten Erich Schwärzler und Johannes Rauch überreicht.

Neueinsteiger

Vier Gemeinden unterzogen sich in diesem Jahr erstmals der Zertifizierung, drei davon aus dem Bezirk Bregenz. Hard erreichte als bester Neueinsteiger gleich auf Anhieb vier von fünf möglichen „e“. Die Hofsteiggemeinde punktete mit ihrer Radinfrastruktur, einem Projekt zur innovativen Wegebeleuchtung und dem SmartCity-Projekt „In der Wirke“.

Sulzberg erzielte drei „e“. Die Jury hob die Reaktivierung der alten „Kirchwege“ hervor, die das Zufußgehen attraktiver machen. Vier Elektroautos fürs Carsharing wurden ebenfalls angeschafft. Kennelbach startete mit zwei „e“ ins e5-Programm. Die Gemeinde versorgt unter anderem ihre kommunalen Bauten vollständig mit Ökostrom. Sie hat zudem ein umfassendes Energiecontrolling eingeführt.

Aktiv für Klimaschutz

Erfolgreich rezertifiziert wurde in diesem Jahr Schwarzach, das bereits seit 2003 im e5-Programm aktiv ist. Die Gemeinde konnte beim diesjährigen Audit ihre gute Wertung von drei „e“ halten. Sie unterzog sich in den letzten Jahren beispielsweise erfolgreich dem „Bicycle Policy Audit“ und setzt viele Maßnahmen, um das Fahrradfahren attraktiver zu machen.

e5-Programmleiter Karl-Heinz Kaspar vom Energieinstitut Vorarlberg freut sich über die hervorragenden Ergebnisse der diesjährigen Zertifizierung: „Die Messlatte liegt hoch, unsere Kriterien werden laufend angepasst.“ Selbst um das Ergebnis bei der Rezertifizierung zu halten, müssen die Gemeinden ständig neue Maßnahmen setzen: „Beim e5-Programm kann man sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen.“

Der Obmann des Energieinstituts Vorarlberg, Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler, lobte bei der Auszeichnung das Engagement der e5-Gemeinden: „Ihre Leistungen sind einzigartig in Europa. Schritt für Schritt bringen sie uns der Energieautonomie des Landes näher.“ Landesrat Johannes Rauch, verantwortlich für Klimaschutz und Mobilität, hob den Einsatz der e5-Teams mit ihren über 400 Mitgliedern hervor: „Sie haben in den vergangenen Jahren Hunderte Projekte umgesetzt und leisten Hervorragendes.“

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