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Schulumbau: Höchst vergibt Vorprojekt

Das Modell zeigt den Endausbau der VS Kirchdorf in einigen Jahren.

Das Modell zeigt den Endausbau der VS Kirchdorf in einigen Jahren.

Unterricht in der umgebauten Volksschule Kirchdorf ab dem Herbst 2019.

Höchst. (ajk) Die Gemeinde Höchst hat einen weiteren Schritt in Richtung Umbau und Sanierung der Volksschule Kirchdorf gesetzt. Die Gemeindevertretung beauftragte einstimmig das Architekturbüro Dorner/Matt mit dem Vorprojekt. Dieses Team plante im Auftrag der Vogewosi bereits das Pflegeheim Höchst-Fußach.

Zuvor hatten Arch. Christian Matt und Hannes Zumtobel den Mandataren nochmals die Vorgangsweise erläutert. In einer ersten Bauphase wird ab Februar 2018 mit dem Bau der Phase 1 begonnen. Dafür sind rund 5,2 Millionen Euro an Errichtungskosten vorgesehen. Das Vorprojekt für diese Phase, das die Grundlage für die genaue Kostenberechnung und die Ausschreibungen bildet, wurde um 60.000 Euro an die Sieger des Planungswettbewerbs vergeben. Mit dem Baustart zu Beginn 2018 steht auch die Containerschule Im Schlatt zur Verfügung. Bis dahin ist die neue Volksschule Unterdorf fertig gestellt, die Ausweichschule ist wieder frei. Die Höchster Mandatare bestätigten über Antrag von Bürgermeister Herbert Sparr auch die Arbeitsgruppen, deren Mitglieder den Schulumbau begleiten. Wann die 2. Phase des Schulumbaus beginnt, hängt von der Entwicklung der Schülerzahlen ebenso ab wie von den Finanzen der Gemeinde.

Künftig 14 Klassen

Bei der Planung wurde berücksichtigt, dass inzwischen andere Unterrichtsformen üblich sind als zur Zeit der Errichtung der VS Kirchdorf Ende der 60er-Jahre bzw. im zweiten Bauabschnitt vor gut 30 Jahren. Es sind verschiedene Räume für schulische Aktivitäten eingeplant, die künftigen 14 Klassen werden nicht mehr strikt getrennt. Zudem ist in einer modernen Schule meist den ganzen Tag über Betrieb, das Angebot der Ganztagsschule erfordert andere bauliche Voraussetzungen.

Völlig umgestaltet wird die Verglasung Richtung Innenhof. Das bestehende Schulgebäude verfügt zwar dank eines Vorbaues im Wintergarten-Stil über viel Licht, das Foyer lässt sich aber während der heißen Jahreszeit wegen Hitze kaum benutzen, im Winter ist es ziemlich kalt. Diese Konstruktion wird etwas Richtung Schulhof vorgeschoben und künftig gegen Hitze und Kälte besser isoliert. Hier bietet sich viel Platz, der gut zu nutzen ist. Noch ist dieser Bereich nicht zweigeschoßig ausgeführt, soll dies aber künftig werden. So gibt es mehr Raum für Unterrichts­zwecke.

<p class="caption">Das Vorprojekt zu Umbau und Sanierung der VS Kirchdorf wurde vergeben.  Foto: ajk</p>

Das Vorprojekt zu Umbau und Sanierung der VS Kirchdorf wurde vergeben. Foto: ajk

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