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die jury. VN-Klimaschutzpreis 2016

„Kooperation zeigt bereits Wirkung“

Jury: Josef Burtscher (Energieinstitut), Naturschutzanwältin Katharina Lins, Günter Mair (BSBZ), Juryvorsitzende Gabriele Greußing (Klimabündnis), Christian Rankl und Christian Vögel (Landesregierung), Verena Daum (VN).

Jury: Josef Burtscher (Energieinstitut), Naturschutzanwältin Katharina Lins, Günter Mair (BSBZ), Juryvorsitzende Gabriele Greußing (Klimabündnis), Christian Rankl und Christian Vögel (Landesregierung), Verena Daum (VN).

Der VN-Klimaschutzpreis 2016 holt Beziehungsfähigkeit und gelebtes Miteinander vor den Vorhang.

Schwarzach. An die positive menschliche Energie appellierte Werner Druml mit seiner Klimaschutzidee, die so viel Gutes bewegen kann: „Gesprächsklima, Beziehungsklima, Nachbarschaftsklima, Betriebsklima, politisches Klima, Schüler-Lehrerklima usw. – öffnen wir Augen und Ohren für die wesentlichen Dinge und erleben wir Lebensqualität.“

Nützen statt schaden

Die Ursache für das vorherrschende globale Desaster ist für VN-Klimaschutzpreisreferent Roland Düringer die Gier und unser Handeln aus Eigennutz auf Kosten anderer. „Der Neandertaler in uns, der sich eine hochkomplexe Welt geschaffen hat, in der er sich aber immer mehr und mehr verirrt, und trotz aller Möglichkeiten agiert wie ein Raub­affe. Damit meine ich nicht die anderen. Damit meine ich auch mich selbst. Zu glauben, beim Klimaschutzpreis mitzumachen und deshalb ein besserer Mensch zu sein als die anderen, wäre ein Selbstbetrug. Man ist nicht wertvoller, wenn man weniger schlecht ist und auf all jene mit dem Finger zeigt, die in der eigenen Wahrnehmung schlechter sind als man selbst. Weniger Schaden ist noch immer ein Schaden und kein Nutzen. Also sprechen wir doch darüber, wie wir uns vor uns selbst schützen können. Nicht der Planet ist das Opfer, letztendlich ist es unsere Spezies. Nennen wir die Dinge beim Namen und stiften wir einen Selbstschutzpreis.“ Was wird die überfällige Ressourcen-, Energie- und Agrarwende einläuten? „Unser Denken, unser Plappern oder unser Handeln? Die Antwort kann sich jeder selbst geben“, sagt Düringer.

Bewusstes Verhalten

Die Juryvorsitzende Gabriele Greußing vom Klimabündnis Österreich: „Die Mitarbeit in der Jury für den Klimaschutzpreis der VN war auch in diesem Jahr eine sehr spannende Aufgabe. Die Vielfalt der Einreichungen war beeindruckend. Besonders gefreut haben mich die zahlreichen Einsendungen der Gemeinden in diesem Jahr. Es war schön wieder zu sehen, wie engagiert sich viele Menschen um einen bewussten Umgang mit den Ressourcen bemühen. Gerade dieses wachsende Bewusstsein für eine angepasste Lebensweise gilt es zu stärken. Wir sind Teil der Natur und haben nur diese eine Erde zur Verfügung. So ist jedem Einzelnen, der bei sich und in seinem direkten Umfeld hier konsequent an die Folgen seines Handelns denkt, für sein Engagement zu danken.“

Ökologischer Kreislauf

„Es war sehr schwierig Reihungen vorzunehmen, da die Einreichungen so unterschiedlich waren. In allen Projekten zeigte sich, dass Vernetzung und Kooperation die Wirkung sehr verstärken können, beziehungsweise der Effekt überhaupt erst spürbar wird. Mehrere Gemeinden bemühen sich gemeinsam in einem Projekt, die täglichen kurzen Fahrten mit dem Fahrrad attraktiver zu machen. Oder Unternehmen überlegen grenzübergreifend, wie sie ihre Mitarbeiter für einen Umstieg vom Pkw auf andere Mobilitätsformen gewinnen können. Der Einsatz von moderner energiesparender Technik ist die eine Seite. Genau so wichtig ist das vernetzte Denken, die Logistik im Sinne der Förderung von ökologischen Kreisläufen, die zur effizienten Verwendung und Einsparung von Energie führt“, sagt Gabriele Greußing. „Diese ökologischen Kreisläufe stehen bei den Projekten im Themenbereich „ landwirtschaftliche Bodenkultur“ natürlich im Zentrum. Ökologische und lebendige Vielfalt beginnt beim Umgang mit dem Boden. Die bäuerlichen Betriebe, die hier zum Teil schon seit vielen Jahren sehr sorgfältig mit ihren Ressourcen umgehen, sollen hier besonders hervorgehoben werden. Wir profitieren alle von den gesunden Produkten und von der Vielfalt der Kulturlandschaft“, schließt die Juryvorsitzende.

<p class="text_lb">Die Österreichische Post unterstützt auch 2016 wieder den VN-Klimaschutzpreis. Alle Maßnahmen, die helfen, den CO2-Ausstoß zu verringern und die Umwelt zu entlasten, leisten einen wichtigen Beitrag. Die Post unternimmt große Anstrengungen, um einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Seit 2011 stellt die Post alle Sendungen in Österreich CO2-neutral zu. Die Initiative CO2-NEUTRAL ZUGESTELLT ist spürbarer Beweis, dass im Logistikgeschäft wirtschaftliches Denken und umweltschonendes Handeln vereinbar ist.  </p><p class="text_lb">
              DI Dr. Georg Pölzl, Generaldirektor Österreichische Post AG
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Die Österreichische Post unterstützt auch 2016 wieder den VN-Klimaschutzpreis. Alle Maßnahmen, die helfen, den CO2-Ausstoß zu verringern und die Umwelt zu entlasten, leisten einen wichtigen Beitrag. Die Post unternimmt große Anstrengungen, um einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Seit 2011 stellt die Post alle Sendungen in Österreich CO2-neutral zu. Die Initiative CO2-NEUTRAL ZUGESTELLT ist spürbarer Beweis, dass im Logistikgeschäft wirtschaftliches Denken und umweltschonendes Handeln vereinbar ist.

DI Dr. Georg Pölzl,
Generaldirektor
Österreichische Post AG

<p class="text_lb">Die Politik ist gefordert, Rahmenbedingungen und Impulse für den Klimaschutz zu schaffen. Unverzichtbar ist aber auch das persönliche Engagement von Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen, um eine nachhaltige Veränderung für den gemeinsamen Lebensraum zu bewirken. Nach den Kriterien des Klimaneutralitätsbündnisses Vorarlberg ist die Hypo Landesbank für 2016 klimaneutral. Zudem fördern wir als langjähriger Sponsor des VN-Klimaschutzpreises gezielt innovative Projekte der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger für unsere Umwelt.</p><p class="text_lb">
               Mag. Michel Haller,  Vorstand Hypo Vorarlberg
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Die Politik ist gefordert, Rahmenbedingungen und Impulse für den Klimaschutz zu schaffen. Unverzichtbar ist aber auch das persönliche Engagement von Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen, um eine nachhaltige Veränderung für den gemeinsamen Lebensraum zu bewirken. Nach den Kriterien des Klimaneutralitätsbündnisses Vorarlberg ist die Hypo Landesbank für 2016 klimaneutral. Zudem fördern wir als langjähriger Sponsor des VN-Klimaschutzpreises gezielt innovative Projekte der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger für unsere Umwelt.

Mag. Michel Haller,
Vorstand Hypo Vorarlberg

<p class="text_lb">Klimaschutz und Klimawandel gehen uns alle an. Neben dem globalen Denken und Handeln muss aber ganz besonders auch regional Verantwortung übernommen werden. Durch das ambitionierte Ziel der Energieautonomie 2050 und über die Landwirtschaftsstrategie 2020 „Ökoland Vorarlberg – regional und fair“ können wir alle einen wesentlichen Beitrag leisten. Der VN-Klimaschutzpreis gibt auch 2016 den vorbildlichen Leistungen, Initiativen und Projekten eine Bühne und verschafft ihnen die verdiente und wichtige öffentliche Aufmerksamkeit.  </p><p class="text_lb">
              Mag. Markus Wallner
            </p><p class="text_lb">
               Landeshauptmann
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Klimaschutz und Klimawandel gehen uns alle an. Neben dem globalen Denken und Handeln muss aber ganz besonders auch regional Verantwortung übernommen werden. Durch das ambitionierte Ziel der Energieautonomie 2050 und über die Landwirtschaftsstrategie 2020 „Ökoland Vorarlberg – regional und fair“ können wir alle einen wesentlichen Beitrag leisten. Der VN-Klimaschutzpreis gibt auch 2016 den vorbildlichen Leistungen, Initiativen und Projekten eine Bühne und verschafft ihnen die verdiente und wichtige öffentliche Aufmerksamkeit.

Mag. Markus Wallner

Landeshauptmann

<p class="text_lb">Jeder, der mit der Bahn unterwegs ist leistet, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Gerade die Vorarlberger(innen) sind dabei ein Vorbild, denn die Fahrgastzahlen haben sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. Damit das Bahnfahren noch attraktiver wird, investieren wir in den kommenden Jahren rund 355 Millionen Euro in Vorarlbergs Bahninfrastruktur. Barrierefreie Bahnhöfe, leistungsfähige Güterterminals und der Ausbau der Digitalisierung sind die klaren Ziele, um die Bahn der Zukunft noch besser zu machen.</p><p class="text_lb">
              Andreas Matthä,Vorstandsvorsitzender ÖBB Holding AG
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Jeder, der mit der Bahn unterwegs ist leistet, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Gerade die Vorarlberger(innen) sind dabei ein Vorbild, denn die Fahrgastzahlen haben sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. Damit das Bahnfahren noch attraktiver wird, investieren wir in den kommenden Jahren rund 355 Millionen Euro in Vorarlbergs Bahninfrastruktur. Barrierefreie Bahnhöfe, leistungsfähige Güterterminals und der Ausbau der Digitalisierung sind die klaren Ziele, um die Bahn der Zukunft noch besser zu machen.

Andreas Matthä,
Vorstandsvorsitzender ÖBB Holding AG

<p class="text_lb">Umwelt- und Klimaschutz ist, wenn man bei seinen alltäglichen Taten nicht nur an den Moment, an das unmittelbare Ergebnis und den schnellen Erfolg denkt, sondern sich gleichzeitig bewusst darüber Gedanken macht, welche Auswirkungen das eigene Handeln auf die Zukunft hat. Die Menschen, die mit dem VN-Klimaschutzpreis ausgezeichnet werden, übernehmen Verantwortung und schauen nicht weg. Ganz im Gegenteil sorgen sie mit ihrem Handeln dafür, dass es die kommenden Generationen genauso gut beziehungsweise besser haben, wie die unsere.</p><p class="text_lb">
               Dipl. Ing. Helmut Mennel, Vorstand illwerke vkw
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Umwelt- und Klimaschutz ist, wenn man bei seinen alltäglichen Taten nicht nur an den Moment, an das unmittelbare Ergebnis und den schnellen Erfolg denkt, sondern sich gleichzeitig bewusst darüber Gedanken macht, welche Auswirkungen das eigene Handeln auf die Zukunft hat. Die Menschen, die mit dem VN-Klimaschutzpreis ausgezeichnet werden, übernehmen Verantwortung und schauen nicht weg. Ganz im Gegenteil sorgen sie mit ihrem Handeln dafür, dass es die kommenden Generationen genauso gut beziehungsweise besser haben, wie die unsere.

Dipl. Ing. Helmut Mennel,
Vorstand illwerke vkw

<p class="text_lb">Viel guter Humus und gesundes Wurzelwerk im Boden, ausgiebige Grünmasse auf den Äckern, Wiesen und Alpen sowie bewirtschaftete vitale Wälder binden CO2 und liefern den lebensnotwendigen Sauerstoff. Unsere Vorarlberger Land- und Forstwirtschaft leistet damit einen zentralen Beitrag zum Klimagleichgewicht. Sie ist aber auch die erstbetroffene Branche des Klimawandels. Wetterkapriolen vermiesen Arbeit und Ernte. Wir freuen uns daher, wenn vorbildliche Klimaleistungen zahlreicher Vorbilder die wichtige und notwendige öffentliche Aufmerksamkeit bekommen. </p><p class="text_lb">
               LK-Präsident StR.  Josef Moosbrugger
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Viel guter Humus und gesundes Wurzelwerk im Boden, ausgiebige Grünmasse auf den Äckern, Wiesen und Alpen sowie bewirtschaftete vitale Wälder binden CO2 und liefern den lebensnotwendigen Sauerstoff. Unsere Vorarlberger Land- und Forstwirtschaft leistet damit einen zentralen Beitrag zum Klimagleichgewicht. Sie ist aber auch die erstbetroffene Branche des Klimawandels. Wetterkapriolen vermiesen Arbeit und Ernte. Wir freuen uns daher, wenn vorbildliche Klimaleistungen zahlreicher Vorbilder die wichtige und notwendige öffentliche Aufmerksamkeit bekommen.

LK-Präsident StR.
Josef Moosbrugger

Vernetztes Denken im Sinne der Förderung ökologischer Kreisläufe ist besonders wichtig.

gabriele greussing
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