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Fettnäpfchen Firmenfest

Auf Weihnachtsfeiern sollte man gewisse Regeln beachten. Ansonsten kann es mehr als peinlich werden.

Auf Weihnachtsfeiern sollte man gewisse Regeln beachten. Ansonsten kann es mehr als peinlich werden.

Die Weihnachtsfeier kann ganz schnell zum Karrierekiller werden, wenn man sich nicht zu benehmen weiß.

KNIGGE. (cro) Der Dezember steht vor der Tür. Für die Belegschaft bedeutet dies normalerweise turbulente Arbeitstage. Alles sollte noch vor Weihnachten erledigt werden. Doch wenigstens hat der letzte Monat des Jahres auch seine Feste zu bieten. Hier ein kleiner Nikolausumtrunk, dort eine Einladung beim Kunden – und freilich darf auch die große Weihnachtsfeier nicht fehlen. Die einen freuen sich schon seit Wochen darauf, für die andere ist es eher eine lästige Verpflichtung. Was ist, wenn man ihr ganz fern bleibt? Ist sie außerhalb der Arbeitszeit angesetzt – was im Normalfall die Regel ist –, ist man laut Arbeitsgesetz nicht verpflichtet, hinzugehen. Ob man sich damit einen Gefallen tut, ist ein anderes Kapitel. Denn „Teamwork“ und „Teamgeist“ sind allzu oft strapazierte Worte in Unternehmen. Wer also nicht hingeht, signalisiert den Vorgesetzten, dass er an gemeinsamen Aktivitäten wenig interessiert ist.

Wer sich karrieremäßig nicht ins Abseits manövrieren will, sollte auch nicht als Miesepeter in Erscheinung treten. Nörgeln über das Lokal, das Essen oder das Musikprogramm kommt nicht gut an. Ebenso natürlich, wer sich wie ein Rüpel benimmt oder mit schlüpfrigen Witzen oder anzüglichen Bemerkungen über Kolleginnen, wird am Tag danach in der Firma wenig zu lachen haben. Aber auch zu tiefschürfende Gespräche passen nicht zu einer Weihnachtsfeier. Und besondere Vorsicht ist vor politischen Meinungen geboten. Auch die haben bei einem Firmenfest nichts verloren, zumal man sich damit nur ordentlich ins Fettnäpfchen setzen kann.

Distanz wahren

Wenn alle an einem oder mehrere Tischen sitzen, kann es schon mal persönlicher zugehen, als auf dem Arbeitsplatz. Besonders zur fortlaufender Stunde, wenn der Alkohol reichlich geflossen ist. Vor allzu viel Nähe oder gar Intimitäten ist auf jeden Fall abzuraten. Grapschen, Anbaggern sind auf ein No-Go und zählen zu den Todsünden auf jedem Fest. Führungskräften wiederum wird empfohlen, auch bei Weihnachtsfeier eine professionelle Distanz zu wahren. Heute der überlässige Kumpel und am nächsten Tag wieder der Vorgesetzte – das kommt gar nicht gut an. Die Gratwanderung zwischen heiterem Feiern und kapitalem Absturz gelingt nicht jedem. Manche Aktionen sind nur peinlich, im schlimmsten Fall können sie arbeitsrechtliche Konsequenzen haben. Beleidigungen, Formen von sexueller Belästigung oder Handgreiflichkeiten können bis hin zur Entlassung führen.

Und folgt nach der Weihnachtsfeier ein Arbeitstag, kommt krank sein ganz sicher nicht gut an. Kopfweh hin, Kater her.

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