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Kommentar

Christa Dietrich

,,Kleines Ich“ soll da sein

Das Werk „chants oubliés“, ein vor fünf Jahren uraufgeführtes Stück von Georg Friedrich Haas, hat das Symphonieorchester Vorarlberg als einzigen Beleg dafür, dass man das zeitgenössische Musikschaffen nicht ganz ausklammert, im aktuellen Abonnementprogramm. Mehr war nicht drin. Wer nach wie vor nicht glauben will, dass dem SOV das Publikum wegläuft, wenn Neues auf dem Programm steht, gilt als lästiger Nörgler.

Relevanz einzufordern ist zwecklos, so blickt man eben nach Wien, wo gerade ein Musiktheater für Kinder von Haas uraufgeführt wurde. Den international gefeierten, in Vorarlberg aufgewachsenen Komponisten, der sich jüngst mit Obsessionen, die keinen etwas angehen, in die Schlagzeilen brachte, hat man bei Interviews (ich erinnere mich an ein Treffen samt aufgeweckt entspanntem Kleinkind im Literaturhaus Basel) als liebevollen Vater erlebt. Musik für Kinder zu schreiben, das kann er auch, neuerdings kam also „Das kleine Ich bin ich“ auf die Werkliste. Nicht das SOV ist anzusprechen, sondern die Entscheidungsträger in Vorarlberg generell. Berühmtheit erlangte mit „Das kleine Ich bin ich“ nicht nur die Autorin Mira Lobe, entscheidenden Anteil am Erfolg hatte die ehemals in Bludenz lebende Illustratorin Susi Weigel. Ein Grund mehr, dafür zu sorgen, dass das Stück auch nach Vorarlberg kommt.

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