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Empfehlung.

Debüt, das in Ruhe große Kraft entfaltet

Roman. Ihre Dissertation schrieb sie über „Einsamkeit in der jungen deutschsprachigen Literatur der Gegenwart“, nun hat sich die Tiroler Germanistin Friederike Gösweiner mit der Einsamkeit junger Menschen von heute auseinandergesetzt. Mit dem Roman „Traurige Freiheit“ ist ihr ein eindrucksvolles Debüt gelungen. Hannah hat ein abgeschlossenes Studium, aber keinen Job. Eigentlich wäre sie
mit ihrem Freund, einem jungen Assistenzarzt mit
Fixanstellung,

glücklich, doch dass dieser die Kosten des gemeinsamen Haushalts alleine bestreiten würde, passt ihr nicht. Lieber ergreift sie die Chance eines längeren Volontariats bei einer Berliner Zeitung. Die langjährige Beziehung bricht auseinander.

Gösweiner schildert in nüchternem, doch mit der Hauptfigur durchaus sympathisierendem Ton Etappen einer Abwärtsspirale, die als archetypisch für die Generation Praktikum gelten kann: Bestens ausgebildet und motiviert stoßen junge Leute auf einen Arbeitsmarkt, der verschlossen scheint.

Friederike Gösweiner: „Traurige Freiheit“, Droschl, 144 Seiten.

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