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Neue Musik für Vorarlberg

von Christa Dietrich
Das Symphonieorchester Vorarlberg ist mittlerweile auch mehrmals bei den Bregenzer Festspielen eingesetzt. Foto: BF/Mathis

Das Symphonieorchester Vorarlberg ist mittlerweile auch mehrmals bei den Bregenzer Festspielen eingesetzt. Foto: BF/Mathis

Petrenko bleibt, die CD ist da, und drei Komponisten arbeiten für das Symphonieorchester Vorarlberg.

Bregenz. (VN-cd) Marcus Nigsch, Gerd Hermann Ortler und Richard Dünser sind Komponisten aus der Ostschweiz, aus Südtirol und Bregenz, die nun ein besonderer Umstand verbindet, alle drei schreiben sie nämlich Stücke für das Symphonieorchester Vorarlberg (SOV).

Am Rande einer Programm- und Sponsorpräsentation des Klangkörpers wurde dies den VN von Geschäftsführer Thomas Heißbauer bestätigt. Die Werke von Ortler und Dünser kommen ins nächste Abo-Programm, das Stück von Nigsch soll im Rahmen der „Texte & Töne“-Reihe im ORF-Funkhaus in Dornbirn uraufgeführt werden. Arbeiten von Marcus Nigsch, der einst als Marque im Bereich der Popularmusik internationale Erfolge feierte, sind zuletzt in Kooperation mit dem Vorarlberger Landestheater entstanden, zudem hat er einige Filmmusiken geschrieben. Von Richard Dünser haben die Bregenzer Festspiele vor einem guten Jahrzehnt die Kammeroper „Radek“ uraufgeführt, kammermusikalische sowie Orchesterwerke stehen gelegentlich in Vorarlberg auf dem Programm, zu Beginn des Jahres hat der Bregenzer mit mehreren Uraufführungen in Deutschland, Salzburg und Wien große Aufmerksamkeit des Fachpublikums auf sich gezogen.

Finanzierung

Die Zurückhaltung des SOV im Bereich der neuen Musik wird von Heißbauer mit dem Umstand kommentiert, dass die Finanzierung des Klangkörpers zu einem großen Teil auch von der Akzeptanz des Abonnementprogramms abhänge. Wie die gesteigerten Zahlen belegen, erfährt das gängige Repertoire mehr Zuspruch, in Bregenz zählt man mittlerweile 1041 Abonnenten, in Feldkirch sind es 876. Die SOV-Fans können die Qualität ihres Klangkörpers nun auch wieder zu Hause genießen, soeben wurde eine CD mit einem Konzertmitschnitt der Symphonie Nr. 9 von Antonin Dvorak herausgebracht. Geleitet wurde das Orchester dabei von seinem Chefdirigenten Gérard Korsten. Dieser wird im kommenden Jahr auch wieder das Konzert im Rahmen der Bregenzer Festspiele dirigieren. Die Vorarlberger Musiker kommen dort zudem bei den Opernproduktionen „Die Hochzeit des Figaro“ von W. A. Mozart und bei „To the Lighthouse“ von Zesses Seglias zum Einsatz. Apropos Dirigent: Maestro Kirill Petrenko hat trotz seiner Verpflichtungen als Generalmusikdirektor an der Staatsoper München und als neuer Chef der Berliner Philharmoniker zugesagt, den mit den Vorarlbergern begonnen Mahler-Zyklus fortzusetzen. 510.000 Euro betragen die Landessubventionen für das Symphonieorchester. Geschäftsführer Heißbauer hofft auf eine Erhöhung, um auch die Musikergagen entsprechend anheben zu können. Eines konnte bereits versichert werden, der Vertrag mit der Vorarlberger Volksbank als privatem Sponsor wurde bis 2020 verlängert.

Nächste Konzerte des Symphonieorchesters Vorarberg am 3. und 4. Dezember im Montforthaus Feldkirch und Festspielhaus Bregenz.

Das Abo ist auch unser finanzielles Rückgrat. Nur wenn es gut läuft, können wir mehr planen.

Thomas Heissbauer
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