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Aufbruchs­stimmung in der Kirche

Der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche in Deutschland, Bedford-Strohm, ortet zurzeit eine Aufbruchsstimmung in der Beziehung zwischen der katholischen und der evangelischen Kirche. Er gibt zu, dass die Gläubigen vielen Bischöfen und Theologen voraus sind, indem er bemerkt, dass es schwierig ist, „den Menschen heute zu vermitteln, warum die Kirchen eigentlich getrennt sind“. Er fährt fort: „Ich kann mich an keine Zeit erinnern, in der wir so sehr mit einer gemeinsamen Stimme gesprochen haben.“ Das gelte etwa für die Flüchtlingsfrage, bei den Themen Sterbehilfe, soziale Gerechtigkeit und Ökologie. Selbst beim Thema Homosexualität sei innerhalb der katholischen Kirche eine gewisse Pluralität eingetreten. Viele Menschen sehen in ihrem gemeinsamen christlichen Glauben die Basis für ihren gemeinsamen Einsatz, etwa für Flüchtlinge und gegen ­Armut. „Das ist etwas, worüber man sich freuen kann“, sagt der bayerische Landesbischof. Gute Erfahrungen auf evangelischer Seite: „Dass Pfarrer und Pfarrerinnen Familien haben können, tut unserer Arbeit gut.“ Auf katholischer Seite: Die Messdiener sind eine sinnvolle Beteiligungsform für junge Menschen. Schließlich meint Bischof Bedford-Strohm, das Selbstverständnis der katholischen Kirche als Weltkirche könne inspirierend wirken.

PFR. HELMUT ROHNER,

BAHNHOFSTRASSE 18/10,
DORNBIRN

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