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Das Morden in ­Syrien und Irak geht weiter

Der Hauptgrund für den Ausbruch des Syrienkrieges ist, dass die USA und einige andere Nato-Länder seit Jahren den Sturz des Staatspräsidenten Assad wollten. Dieser Meinung schlossen sich die zwei sunnitischen Golfmonarchien Saudi-Arabien und Katar an, wobei Erdöl und Erdgas eine wichtige Rolle spielten. 2011 begannen in Syrien Demonstrationen, die sunnitische Mehrheitsbevölkerung verlangte Frei­heit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Daraus wurden gewaltsame Ausein­andersetzungen, Assad griff mit aller Härte durch und ein grausamer Bürgerkrieg mit vielen Facetten entstand. Die von den USA angeführte Allianz bombardierte syrische Regierungstruppen und unterstützte auch Dschihadisten, die als Bodentruppen agierten. Instabilität, Hoffnungslosigkeit und Chaos ermöglichten die Gründung des sogenannten Islamischen Staats (IS), der Schrecken und Unterdrückung über das Land brachte. Der Westen, die Türkei und besonders die arabischen Golfstaaten bauten ungewollt eine gefährliche islamistische Institution auf, die jetzt der Todfeind ist. Kein Staat soll sich in die Verfassung und Regierung eines andern Staats gewalttätig einmischen (Immanuel Kant). In Aleppo liefert die Allianz Waffen an die islamistischen Rebellen und Russland unterstützt aus der Luft die Regierungstruppen. Dieser Syrienkrieg war vom Anfang an illegal, es gibt kein entsprechendes UNO-Mandat. Das Morden in Syrien und im Irak geht weiter und niemand zieht die Schuldigen zur Verantwortung.

Kurt Gärtner,
Billrothstraße 62, Wels

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