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Schweigen statt die Stimme ­erheben

Ist es wirklich so schwer zu erkennen oder gar so bedeutungslos, dass die weltweit ohnehin in der Minderheit befindlichen demokratischen Staatsformen derzeit besonderen Verfolgungen ausgesetzt sind? Die Verfolger sitzen in gut organisierten Machtzirkeln und bekommen mit ihren Hetztiraden viel Aufmerksamkeit. Wenn Medien nicht zu ihren unfreiwilligen Helfern werden wollen, müssten sie weniger analysieren und solche Hassreden objektiv als gefährliche, skandalöse, nationalistische oder sinnlose Provokationen benennen. Dabei missbrauchen diese Verführer eine Seite der Demokratie, nämlich dass jede Stimme gleich viel wiegt, egal ob es beispielsweise selbstsüchtige Hetzer sind oder eine verantwortungsvolle Mutter oder ein sozial gesinnter Staatsmann ist. Demokratie muss, wie alle wertvollen Einrichtungen oder Beziehungen, ständig gepflegt und verteidigt werden. Weltweit verglichen hat Österreich viel richtig gemacht. Anstelle von Selbstsicherheit lässt man sich in Selbstzweifel treiben. So werden manipulierbare, einfachere Naturen zum lauten Polarisieren verleitet. Ihr Erfolg zeigt sich schon europaweit in Meinungsumfragen, die weitere Dynamik auslösen. Dagegen müsste ein Gegengewicht auftreten. Doch über weite Strecken herrscht geheimlogenartiges Schweigen. Aber wer schweigt stimmt zu. Warum erheben z. B. Wissende, Weitblickende, Geschichts- und Verantwortungsbewusste, Christen, Kirchen, Klöster, Theologen, Ärzte, Richter, Anwälte, Psychologen, Lehrer, Väter und Mütter und nicht zuletzt Studierende so selten öffentlich ihre Stimme, sondern schweigen zu diesen Glutnestern?

Walter Loacker,

Römerstraße 10a, Hörbranz

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