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Wichtiges wird von Wenigen

entschieden

„Unsere politischen Systeme können als demokratisch bezeichnet werden, doch demokratisch regiert werden wir nicht“, stellt der Sozio­loge Pierre Rosanvallon nüchtern fest, und er hat recht damit. Es ist egal, ob es sich auf nationaler oder auf EU-Ebene abspielt, es wird immer noch viel Wichtiges auf Kosten der Bürger(innen) in Hinterzimmern von Wenigen entschieden. Beispiele gibt es genügend. Es ist ernüchternd, wie lernunfähig die Führungen sind, sonst hätten sie doch das laute Klingeln bei den aufziehenden Problemen wie Griechen­land, CETA, Flüchtlinge oder dem politischen Rechtsruck früher hören müssen.

Bis jetzt sind aufkommende Probleme unter großem Druck in den nationalen und internationalen „Flickschustereien“ zusammengebastelt worden. Sollte es Politiker(innen) einmal aufleuchten, dass die sehr vielseitige und permanente Berichterstattung über das tagtägliche Geschehen bei uns Bürgern große Wirkung in der Meinungsbildung zeigt, dann könnten wir vielleicht erwarten, dass der basisdemokratische Weg, zu gestalten und Aufgaben gemeinsam zu lösen, der effizientere ist. Man kann dann abwägen, ob es vorteilhafter ist, vorher offen zu diskutieren oder nachher den Flickschuster zu bemühen. Vertrauen gewinnt man mit der ersten Variante, wenn Voraussetzungen dafür geschaffen werden.

Maria und Paul Ammann,

Dorfstrasse 5,
Ludesch

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