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So wahr!

Für Gott, Kaiser und Vaterland zogen 1914 die Soldaten in den Ersten Weltkrieg. Der Kaiser ist entschwunden, Gott ist geblieben. Und auch das Vaterland, allerdings sehr verkleinert. Es hat unter vielen Schwierigkeiten durchgehalten, bis es von einem viel Größeren verschluckt wurde. Auf den Koppelschnallen der Soldaten, die in den Krieg mehr oder weniger gezwungen wurden, habe ich (JG 1930) noch gelesen: Gott mit uns. Sicher war Gott mit einem jeden von ihnen, wenn er vor dem Kampf heimlich gezittert hat oder mit einem letzten Schrei sein Leben verlieren musste. Nur das Ende des Krieges und des Großreiches war anders als von den Machern ersehnt und hat gezeigt, dass vor Gott „Tausend Jahre nur wie ein Tag“ sind. Von den Wahlplakaten lesen wir: „So wahr mir Gott helfe!“ Er hilft sicher. Am 5. Dezember werden wir sehen, wem und wie. Und unser schönes Vaterland wird auch dann weiterbestehen und, mit Grillparzer zu sprechen, wohl wert sein, „dass sich ein Fürst/Präsident sein unterwinde“. Nicht es beherrsche!

Maria Pühringer,

Gartenstraße 4,
Thüringen

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