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Moosbruggers Offenbarungen

Als nicht in der Touristik-branche tätiger Mensch habe ich Ihren aufschlussreichen Aufruf zur Kenntnis genommen. Es bestreitet sicher niemand den jahrzehntelangen enormen Arbeitseinsatz der Lecher Unternehmer, auch der vierwöchige Urlaub pro Jahr sei Ihnen, Frau Moosbrugger, herzlich gegönnt. Aus dem armen Bauerndorf Lech ist durch Arbeit und Pioniergeist eine internationale Urlaubsdestination geworden. Gratulation! Ihr sensibler Zugang zur schönen Natur ist primär ökonomisch bestimmt. „Heliskiing am Arlberg“ ist ein „Alleinstellungsmerkmal“ in Österreich. Geht Restösterreich von einem anderen Ökologiebegriff aus? Mit den zu kurz gegriffenen Argumenten wie Arbeitsplatzbeschaffung und Steueraufkommen werden Andersdenkende mundtot gemacht. Ihre Beurteilung der Bootsituation in der Bodenseeregion, Ihr Zugang zur heiklen Kormoranfrage, Ihre Schlussfolgerung aus der Schieflage des ägyptischen Tourismus sind abseits eines sachlich kritischen Blicks über den Tellerrand, offenbaren Desinteresse an ökologischen Zusammenhängen und lassen das Fehlen einer Gesamtverantwortung erahnen. Das Motto „Geld stinkt nicht“ ist gesellschaftsrelevant, ignoriert auch ethische Werte, Ihre vorgebrachte Intention in Anlehnung an Bernt Engelmann „Wir da oben, Ihr da unten“ ist elitär. Landesrat Rüdisser wird „richtig“ entscheiden, Umweltlandesrat Rauch, möglicherweise vom Regierungspartner bereits „inhaliert“, wird hoffentlich mit einer Wortspende aufwarten.

Franz J. Fröwis,

Klarenbrunnstraße 118, Bludenz

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