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Scheinargumente pro Heliskiing

Wenn eine Rettung aus der Luft in Lech-Zürs ohne Heliskiing nicht gewährleistet werden kann, wundert man sich, wieso denn andere Wintersportgebiete auch ohne ein derartiges Angebot einen funktionierenden Flugrettungsbetrieb und Pistensicherungsdienst aufrechterhalten können? In Ermangelung echter Argumente müssen halt Scheinargumente für eine Rechtfertigung herhalten. Es ist wohl von einem Nobelskiort zu viel verlangt, wenn er auf ein schadstoffintensives Wintersportangebot verzichtet und seinen Gästen ein umweltfreundliches Verhalten nahelegt. Naturschutz- und Klimaschutzbedenken vermiesen nur das Geschäft. Wenn Frau Kristl Moosbrugger Lech allen Ernstes einen sensiblen Umgang mit seiner Bergnatur bescheinigt, dann basiert der Bezug zur Natur nur mehr auf einer Selbsttäuschung. Die fortschreitende Verunstaltung der Lecher Bergwelt durch Pisten, Liftstützen, Beschneiungsteiche, Beschneiungsanlagen und so weiter spricht eine andere Sprache. Verbaute Naturjuwele wie der Zürser See, die Lecher Seite der Mohnenfluh, das Auenfeld und die Ochsenböden oberhalb von Zürs sind traurige Belege dafür, wie es um das Umweltbewusstsein in Lech wirklich bestellt ist.

Markus Petter,Alpenschutz­-verein für Vorarlberg,

Thomas-Rhomberg-Straße 21, Dornbirn

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