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„So wahr mir

Gott helfe“

Als Andrä Rupprechter als Agrarminister angelobt wurde, sagte dieser wörtlich: „Herr Bundespräsident, ich gelobe so wahr mir Gott helfe und vor dem heiligen Herzen Jesu Christi.“ Diese Worte sorgten in den Medien zwar kurz für Aufsehen, welches sich aber rasch wieder beruhigte. Wenn nun Norbert Hofer ankündigt, dass er bei der Angelobung als Bundespräsident die Worte „so wahr mir Gott helfe“ hinzufügen werde, wird er von verschiedenen Seiten geradezu als Gotteslästerer hingestellt. So ist der Ex-ORF-Landesintendant beinahe zum Bibelforscher mutiert, als er fast ein Dutzend Bibelzitate in seinem VN-Kommentar zusammengoogelte. Auch Arnulf Häfele bemüht sich neuerdings als Zwillingsforscher, wenn er versucht, mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten, Parallelen zwischen Norbert Hofer und Donald Trump aufzeigen zu wollen.

Selbst Bischof Benno Elbs lässt sich in diese Maschinerie einspannen. In diesen Kreisen scheint die pure Angst zu grassieren, wenn ein jüngerer unverbrauchter Kandidat, der weder dem konservativen noch dem linken Lager angehört, nach der höchsten Staatsfunktion greift. Sie scheinen alle die Zeichen der Zeit nicht zu erkennen. Es geht schon lange nicht mehr um rechts oder links. Es geht heute darum, dass die mündigen (Wut)bürger sich von denen da oben nicht ihre Heimat nehmen und mit Schulden überhäufen lassen.

Mag. Reinhard Beck,

Im Kehr 2, Feldkirch

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