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Den Bock zum Gärtner gemacht

Wenn bei vielen US- und EU-Bürgern der nicht unberechtigte Verdacht aufkommt, dass seitens der Regierenden Interessenpolitik für Privilegierte betrieben wird (Feudalismus im neuen Gewand), und dies der Arbeiterklasse als legitimes, demokratisches Ergebnis eines politischen Prozesses serviert wird, so hat das Folgen. Die Anfälligkeit, auch demokratischer Institutionen, von einflussreichen Gruppen vor den eigenen Karren gespannt zu werden, ist eine Tatsache. Nicht jeder stellt sich dabei so tölpelhaft an, wie der ehemalige Innenminister Ernst Strasser. Bevor Medienschaffende das postfaktische Zeitalter ausrufen, sollten sie sich dem faktischen zuwenden. Global innovative Geschäftsmodelle präsentieren da Großbanken und Wirtschaftsriesen, wie z. B. Deutsche Bank, UBS, der VW-Konzern usw. Wie es um die Steuergerechtigkeit steht, ist bekannt. Selbst Warren Buffet schämt sich. Unvergesslich die Sternstunde der Wahrheitsfaktenverkündung eines Colin Powell vor dem UN-Sicherheitsrat. Wenn eine konstruierte Lügengeschichte als Rechtfertigung für einen völkerrechtswidrigen Krieg herhalten muss, dann können sich das nur die Guten sanktionslos leisten. Die Nicht-Profiteure der Globalisierung (Industrie 4.0) geräuschlos auf der Müllhalde der Modernisierung zu entsorgen, wird nicht gelingen. Dass sie in den USA ihr Heil bei einem rüpelhaften Egomanen suchen, ist letztlich das Ergebnis von Turbokapitalismus. Dass man mit dieser Wahl den Bock zum Gärtner gemacht hat, ist eine andere Geschichte.

Peter Morstein,

Dollaweg 3, Tschagguns

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