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Größenwahn in Bregenz

VN-Bericht vom 15. November 2016.

VN-Bericht vom 15. November 2016.

In Bregenz fehlt seit Jahrzehnten eine Stadtplanung. Was will Bregenz sein? Eine gemütliche Kleinstadt? Oder will es große, moderne Städte nachäffen? Das große Plus von Bregenz ist die alte Struktur rund um die Kaiserstraße und vor allem der See. Den See abzuschneiden, war der größte Fehler, als man das sogenannte „Leberkäshaus“ gebaut hat. Damals hätte man die Achse von der Kaiserstraße zum See offenhalten müssen, so dass die Sicht auf den See sowie der Zugang dorthin möglich sind. Eine bequeme Unterführung unter der Stadtstraße und der Bahn für Fußgänger und Radfahrer, sowie ein Zugang zu den Bahnsteigen hätte leicht realisiert werden können. In Radolfzell ist die Situation etwa dieselbe und dort ist dies sehr gut gelungen. Stattdessen wurden ­Betonklötze hingestellt, die die dahinterliegenden, kleineren Häuser vollkommen abtrennen. Wenn Bregenz punkten will, so sollte vor allem die Verbindung der kleineren Häuser zum See bleiben. Das Flair einer Kleinstadt ist doch die gemütliche Atmosphäre, die dadurch entsteht. Touristen kommen ganz sicher nicht wegen ein paar riesiger Betonklötze, sie wollen in einer gemütlichen Fußgängerzone mit kleinen Läden bummeln und gleichzeitig die Aussicht auf See und Berg genießen. Und genau das wird durch die neue „Seestadt“ verhindert.

Susanne Feuerstein,

Bommenweg 21a, Hard

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