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Rücktritt von Pfarrer Reinhard Himmer

Reinhard Himmer habe ich als eifrigen und engagierten Seelsorger und Verfechter des katholischen Glaubens in Dornbirn kennengelernt. Ich bin mir nicht so sicher, ob hinsichtlich der Vertiefung der katholischen Glaubenslehre in Dornbirn das Fehlen von Pfarrer Himmer sich nicht als Verlust bemerkbar machen wird. So hat z. B. am vergangenen Donnerstagabend der Pfarrer in Haselstauden anlässlich eines Treffens mit Mitgliedern einer Gebetsrunde die Unsterblichkeit der menschlichen Seele verneint. Obwohl er darauf hingewiesen wurde, dass diese seine Ansicht der evangelischen Lehre (dort werden die Festtage Allerheiligen und Allerseelen nicht gefeiert und die Verehrung der Mutter Gottes ist stark begrenzt) und nicht der katholischen Lehre, welche die Unsterblichkeit der Seele zu einem Dogma erklärt habe, entspreche, hat er seine dargelegte Auffassung nicht revidiert. Auch wenn man eine Zusammenführung der christlichen Religionen anstrebt, sollten hierfür nicht über viele Jahrhunderte gelebte Traditionen vorweg aufgegeben werden. Wie viele praktizierende Katholiken in Dornbirn sehe ich im Weggang von Pfarrer Himmer einen bedauerlichen Verlust, und ich wünsche jedenfalls Reinhard Himmer für seinen neuen Wirkungskreis alles Gute.

Dr. Hermann Böckle,
Bachgasse 1, Dornbirn

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