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Pensionserhöhung ist fast ein Witz

Die geplante Pensionser­hö­hung für 2016 soll 0,8 Prozent betragen. Österreichs Arbeitgeber meinen dazu, dass Pensionisten ja keine Produktivität aufweisen – ein höherer Satz für Arbeiter und Angestellte sei deshalb in Ordnung. Da hier ja noch Sozialversicherung und Steuer abgehen, wird die Nettoerhöhung aber entsprechend niedrig ausfallen. Fast ein Witz. Laut Medien ist die Inflationsrate für Produkte des täglichen Bedarfs im Oktober auf zwei Prozent gestiegen. Genau dafür geben Pensionisten aber den größten Teil ihrer Pension aus. Die Metallindustrie erhöht um ca. 1,6 Prozent. Bin gespannt, was die Beamten und Politiker bekommen. Das habe ich in einem Brief an die Leitung des Seniorenbundes u. a. auch angesprochen. Aus diesem Brief zitiere ich folgenden Satz: „Ich frage mich, warum an der Spitze der Seniorenverbände hauptsächlich Ex-Spitzenpolitiker sitzen (gilt auch für Landes- und Ortsverbände), die sicher Toppensionen kassieren und dann schlussendlich nicht wirklich für ihre Klientel eintreten und Ungerechtigkeiten beseitigen – den nötigen Rückhalt bei den Pensionisten und die nötigen politischen Verbindungen hätten sie allemal. Die Pensionisten sind auch ein nicht unerheblicher Teil der Wähler und haben leider trotz dieser politischen Führungsstruktur keine echten Fürsprecher. Österreich braucht offensichtlich eine Pensionistenpartei.“ Dann könnten sich ÖVP und SPÖ endgültig bei den Kleinparteien einreihen.

Günter Mayr,
Kornfeld 19, dornbirn

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