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Bevormundung

Ganz im Sinne des französischen Philosophen und Schriftstellers Voltaire, der sagte: „Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen“, ist es selbstverständlich jedem unbenommen, eine Meinung zu haben und diese kundzutun. Etwas anderes ist es, wenn manche meinen, die anderen müssen auch alle ihrer Meinung sein. Und wenn nun Bürgermeister eine Wahlempfehlung für einen Kandidaten abgeben, stellt sich die Frage, ob deren Bürgern nicht zugetraut wird, sich in der Angelegenheit eine eigene Meinung zu bilden und sich dann frei für einen Kandidaten zu entscheiden. Und wenn dann noch der Landeshauptmann und Altlandeshauptleute öffentlich ihre Präferenz für den Kandidaten kundtun, ohne dies ehrlich als Wahlempfehlung zu deklarieren, so kann schon fast der Eindruck einer aufgezwungenen Besachwaltung von Vorarlberger Wählern entstehen.

Günther Wieser,

Am Kaiserstrand 9,
Lochau

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