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Halbwahrheiten im Wahlkampf

Dass der Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer mit Halbwahrheiten die Wähler(innen) beeinflusst bzw. auf eine falsche Fährte lockt, ist ja nun hinlänglich bekannt geworden. Beispiel gefällig: Er erwähnte zweimal im TV-Duell mit Van der Bellen, dass ein Schutzsuchender den Steuerzahler 277.000 Euro kosten werde. Über welchen Zeitraum sich diese Summe errechnet, ging allerdings unter. Einer Studie des Fiskalrates zufolge entstehen diese Kosten im Zeitraum von 45 Jahren – inklusive Bildungsmaßnahmen und Gesundheitsversorgung. Wird die eingerechnete Zinslast rausgerechnet, so drehen sich die Mehrkosten für die Flüchtlinge bis 2060 vom jährlichen Aufwand in einen Ertrag. Hofer agiert also mit hinterlistigen Weglassungen, beeinflusst unlauter und verantwortungslos Meinungen zum Thema Schutzsuchende. Er schürt ganz bewusst Antipathien, Angst und sogar feindseliges Verhalten. Wollen wir tatsächlich solche Leute an der Staatsspitze?

Franz Brugger,

Unter der Mühle 4,
Dornbirn

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