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Verachtung für die Europäer

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz und Türkeis Präsident Erdogan: Die Beitrittsgespräche wurden noch nicht auf Eis gelegt. Foto: AP

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz und Türkeis Präsident Erdogan: Die Beitrittsgespräche wurden noch nicht auf Eis gelegt. Foto: AP

Offensichtlich ist die EU nicht in der Lage, irgendwelche Lehren aus den jüngsten Ereignissen in den USA zu ziehen. Die Türkei wird nach wie vor als Beitrittskandidat bezeichnet, obwohl der Despot am Bosporus sich schon längst gegen Europa entschieden hat. So sollte die EU diese Realität langsam anerkennen und ihre Politik danach ausrichten. Merkel erinnert Trump an die demokratischen Werte, wie wenn die USA bereits vor einer Diktatur stünden, fand jedoch für Erdogan nicht diese klaren Worte. Die meisten Menschen in der EU wollen ein Ende der Beitrittsgespräche mit der Türkei und der damit verbundenen Milliardenzahlungen aus europäischen Steuergeldern. Bis 2020 sind weitere 4,5 Miliarden Euro für Ankara eingeplant, davon allein 1,5 Milliarden „für den Ausbau des Rechtsstaats und die Sicherung der Menschenrechte“! (Quelle: „Die Presse“) Welch ein Hohn! Wir Steuerzahler finanzieren die neuen Folterkammern und Gefängnisse für Erdogan. Kaum wunderlich, dass dieser nur noch Spott und Verachtung für uns Europäer übrig hat. Das Verhalten der EU ist eine direkte Wahlempfehlung für AfD, Le Pen oder Strache & Co. Was muss Erdogan noch tun, damit die EU die Beitrittsgespräche stoppt? Und was ist mit den Milliarden für Griechenland? Wer wundert sich hier noch über den Rechtsruck?

Brunhilde Giesinger,

Widenfeldstrasse 8,
Altach

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