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Im Westen

nichts Neues

Ein Recht auf eine Begrüßung mit Handschlag gibt es in Österreich nicht, ein Recht auf eine rassismusfreie Schule schon. Im Mai dieses Jahres wurde in Vorarlberg ein islamischer Religionslehrer de facto suspendiert, weil er Frauen nicht mit der Hand gegrüßt hat. Schon damals hat der Vertreter der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Vorarlberg die geltende Gesetzeslage hierzu zitiert. Der VfGH, die höchste gerichtliche Instanz in Österreich, hat in dieser Angelegenheit bereits entschieden: „Die Entscheidung darüber, ob man zum Gruß die Hand reicht, bleibt dem Einzelnen überlassen.“ Bemerkenswert nur, dass die Islamische Glaubensgemeinschaft den Landesschulrat über österreichisches Recht aufklären muss. In Tirol scheint es nun genauso zu sein. An Tirols Schulen gibt es aber ganz andere, ja echte Probleme: „Rassistische Vorfälle in Bildungseinrichtungen wiegen besonders schwer, wenn sie junge Menschen treffen. Das Ausbleiben von pädagogischen Interventionen führt ebenfalls zu einer weiteren Verletzung der Kinder und dazu, dass Rassismus im Klassenkollektiv als Normalität „erlernt“ wird.“ (TIGRA, Tiroler Rassismusreport 2014) Wir, Calling for Students Rights, eine NGO, die sich gegen Rassismus und Diskriminierung in Bildungseinrichtungen einsetzt, fordern den Landesschulrat für Tirol auf, sich an die gültige österreichische Rechtsprechung zu halten, und endlich gegen Rassismus und Diskriminierung an Tirols Schulen vorzugehen.

Dr. Sonia Zaafrani,

Calling for Students Rights

Karl-Heinz-Straße 67/11/31,

1230 Wien

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