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Revolu­tionsgeist in Kuba

Zum VN-Bericht „Kubas Abschied vom Maximo Lider“, vom 28. 11. 2016:

Als glühender Che-Guevara-Anhänger in meiner Jugend habe ich in den 1990er-Jahren Kuba 14 Mal bereist und die wunderschöne Insel mit ihren lebensfrohen Menschen kennengelernt. In der Moncada-Kaserne mit ihren Revolutionsrelikten, in Santiago de Cuba, am Pico Tourpuino in der Sierra Maestra, in der Schweinebucht, dem Che-Mausoleum in Sanda Clara und im Revolutionsmuseum von Havanna, mit den Teilen der abgeschossenen U-2 der USA, den Raketenteilen von der UDSSR und der Yacht „Granma“, mit der die 82 Revolutionäre aus dem Exil aus Mexiko zurückgekommen sind, spürte man noch den Geist der Revolution. Castro war ein eigensinniger Diktator, sein Kampf gegen den korrupten Batista hat Fidel zum legendären „Comandante“ gemacht.
Aus ideologischen und geografischen Gründen wurde Kuba später zum Spielball der USA und UDSSR, die daraus resultierende Blockade und der Zerfall der Sowjetunion haben das Land in
Armut gestürzt. Der „Maximo Lider“ hat aber den
Sanktionen 55 Jahre getrotzt und damit bewiesen, dass Sanktionen, wie gegen Iran, Nord-Korea oder Russland, keine Systeme verändern, sondern nur deren Menschen schaden. Der charismatische, redegewandte Fidel hat ganz einfach die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Er hätte vor vielen Jahren sein Amt abgeben müssen und als lebende Legende seine faszinierende Geschichte der Revolution weltweit erzählen können.

Alfred Fuchs,

Forachstraße,

Dornbirn

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