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Advent und

Klischees

Der Advent versetzt die Gesellschaft in eine Gestimmtheit von kosmischen Gefühlen durch den Jahreswechsel, von Naturverbundenheit durch den Weihnachtsbaum und religiösem Bindungsgefühl, das im Krippenbau mit dem Christkind in den Bereich des Kitsches gerät. Die Werbewirtschaft tut ein Übriges, um diese kollektiven Gefühlsnebel von den Geschäften auf die Straßen und in die Wohnungen zu tragen. Die Texte der Weihnachtslieder sind von einer solchen Naivität und fern der Realität des geistigen Geschehens, dass man sich frägt: Hat die römische Kirche diese Verniedlichung des Lebens Jesu bewusst gewollt? Jesus war ein junger jüdischer Wanderprediger, der vor ca. 2000 Jahren von der jüdischen Priesterregierung durch die römische Besatzungsmacht beseitigt wurde; er hatte den Opferkult gestört und das Volk aufgehetzt. Für die damalige Herrschaftsschicht war er ein Aufrührer. Für die heutige Herrschaftsschicht ist seine Lehre eine Utopie, eine Illusion. In Wahrheit hatte er die Freiheit, die Gleichheit, die Brüderlichkeit in Form des Gebotes der Nächsten- und Feindesliebe gefordert. Die Verniedlichung ist Absicht.

Josef A. Schmidt,

Am Rain,

Nenzing

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