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Einsatz der Wirtschaft für CETA

VN-Bericht vom 28. Oktober 2016.

VN-Bericht vom 28. Oktober 2016.

Mit welchem Engagement die Wirtschaft und auch manche Partei sich für CETA einsetzte, hat schon religiösen Charakter. Gab es vor diesem Abkommen keinen Güteraustausch mit Kanada? Welche Güter und Dienstleistungen haben die, die wir nicht haben, und umgekehrt? Haben die den besseren Stahl oder bessere Suppentöpfe als wir – und umgekehrt? Welche Mangelerscheinungen haben die Kanadier oder wir in Europa? Bei denen sind die Lager und Regale voll wie bei uns auch. So wie in Europa werden auch dort die Müllberge immer größer. Was sie sicherlich noch nicht haben, sind steirisches Kürbiskernöl, Lustenauer Senf und Grüner Veltliner. Und bei uns fehlen weiße Bärenfelle und Elchhörner. Mit Brettern von der deutschen Eiche gegen kanadischen Ahornsirup lässt sich auch noch gutes Geld verdienen. Aber brauchen wir dazu eigene Schiedsgerichte? Wieso beginnt die EU nicht mit dem arabischen Raum, ein CETA auszuhandeln? Bei dem langsamen Arbeitstempo (sieben Jahre!) der Verhandler sind bis zum Abschluss des Vertrages die Kriege dort hoffentlich auch zu Ende. Dort ist der Bedarf an Gütern immens, dort sind die Lager und Regale überall leer, dort muss wieder aufgebaut und geholfen werden, dorthin ist es auch ohne Sozial- und Lohndumping möglich zu exportieren.

Hubert Thomma,

Spatlaweg, Vandans

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