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Staatsanwaltschaft klagt Unternehmer an

von Christiane Eckert
Am Landesgericht Feldkirch wird wegen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen prozessiert. Foto: VN/Hofmeister

Am Landesgericht Feldkirch wird wegen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen prozessiert. Foto: VN/Hofmeister

1,6 Millionen Euro Verlust: Staatsanwaltschaft behauptet schlampige Buchführung.

Feldkirch. (ec) Ein Oberländer Beförderungsunternehmer muss sich zurzeit am Landesgericht Feldkirch mit einer Anklage wegen grob fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen auseinandersetzen. Die Staatsanwaltschaft ist der Meinung, dass die Buchführung des Unternehmens von 2006 bis 2011 nicht ordentlich erfolgte. Dadurch sei ein sogenannter Befriedigungsverlust von rund 1,6 Millionen Euro erfolgt. Das Strafgesetzbuch sieht für dieses Vergehen eine Maximalstrafe von einem Jahr vor. Es seien keine Geschäftsbücher geführt worden, so dass ein zeitnaher Überblick über die wahre Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Betriebes nur erschwert bis gar nicht möglich gewesen sei, so der Vorwurf.

Ob dies im Sanierungsverfahren eine wesentliche Rolle gespielt hätte, scheint nicht ganz klar zu sein. Um die mit dem Prozess zusammenhängenden komplexen Fragen zu klären, wird nun ein Gutachten aus dem Bereich der Buchführung in Auftrag gegeben.

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