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Kommentar

Christiane Eckert

Geheuchelte Reue

Das Strafgesetz bietet Chancen, Fehler wieder gutzumachen. Das Einsehen, dass man einen Fehler begangen hat, wird im Zuge des Geständnisses belohnt. Eine ehrliche Entschuldigung kann Opfer unter Umständen versöhnen. Auch eine finanzielle, freiwillige Wiedergutmachung wäre ein Zeichen, wenn die Reue echt ist.

Doch wenn es ums Geld geht, wird meist gefeilscht und beschönigt, was das Zeug hält. Auch die drei Rumänen sprechen von Reue und beteuern, dass es ihnen leid tue und wollen sich bei allen entschuldigen. Einer weint sogar. Doch was Beute und Einbruchsschäden betrifft, schicken die Verteidiger die Opfer auf den Zivilrechtsweg. Das heißt ein weiteres Verfahren mit Kostenrisiko, Aufwand und kaum Chancen auf Schadenersatz. „Nur nichts anerkennen“, lautet die Devise. Und hinter dieser Linie stehen auch die Angeklagten. Zwei der drei Männer haben in der Vergangenheit gearbeitet, diese Möglichkeit bestünde theoretisch auch in der Zukunft. Im Rahmen der Möglichkeiten wäre Schadenersatzleistung denkbar. Aber welcher Verurteilte will das schon?

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