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Sexualtäter von Gaißau ist wieder hinter Gittern

18-Jähriger nach vorzeitiger Entlassung wegen versuchter Einbruchsdiebstähle verurteilt.

Feldkirch. Der wegen eines Sexualverbrechens in Gaißau im Juli 2014 verurteilte 18-Jährige ist am Mittwoch am Landesgericht Feldkirch erneut verurteilt worden. Nur fünf Monate nach seiner vorzeitigen Entlassung hatte der junge Mann versucht, in zwei Wohnhäuser einzubrechen. Der bedingte Teil seiner Vorstrafe wurde damit hinfällig, der 18-Jährige muss nun insgesamt dreieinhalb Jahre in Haft verbüßen.

Der zum Zeitpunkt seines Sexualverbrechens 16 Jahre alte Mann hatte im Sommer 2014 nach einem Zeltfest eine 20-Jährige bewusstlos geschlagen und anschließend vergewaltigt (die VN berichteten). Dabei hatte er die Frau so schlimm zugerichtet, dass sie notoperiert werden musste. In erster Instanz wurde er deshalb im Februar 2015 wegen sexuellen Missbrauchs einer Wehrlosen und schwerer Körperverletzung zu dreieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt.

Das Oberlandesgericht Innsbruck (OLG) reduzierte die unbedingte Haft im Juli 2015 auf 14 Monate. Der damals Jugendliche musste sich zu einer Psychotherapie mit den Schwerpunkten Antiaggressionstraining und Emotionstraining bereit erklären und auch dazu, abstinent zu bleiben.

An das ihm auferlegte Alkoholverbot hat sich der junge Mann seit seiner vorzeitigen Entlassung im Februar 2016 ebenso wenig gehalten wie daran, nicht wieder straffällig zu werden.

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