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Zum Gedenken

Oskar Bösch

Lustenau. Eine große Trauergemeinde nahm Abschied von Oskar Bösch, dem ehemaligen Kommunalverwalter, Legalisator und

Feuerwehr-

mann, der

nach schwerer Krankheit entschlafen ist.

Am 11. September 1933 als erstes Kind von Lina und Hans Bösch geboren, verbrachte er mit seinem jüngeren Bruder eine glückliche Kindheit. Nach der Volksschule, der Unterstufe des Gymnasiums in Bregenz und der Handelsschule Lustenau, trat er 1950 seinen Dienst im Lustenauer Gemeindeamt an, wo er bis zu seiner Pensionierung (1995) mit großem Engagement in der Finanzabteilung tätig war. Neben seinem Beruf engagierte sich Oskar Bösch 15 Jahre als Gemeinderat in der ÖVP. Außerdem war er Präsidiumsmitglied der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten und bis zuletzt als Legalisator und Obmann des Gemeindevermittlungsamtes tätig.

Privat fand „Oski“ sein Glück in Irmgard Sperger. 1961 heirateten sie und bezogen ihr Haus an der Holzstraße. Die Töchter Birgit und Beate und später seine fünf Enkelkinder waren sein ganzer Stolz und die Feier der goldenen Hochzeit 2011 mit der ganzen Familie in Brixen ein unvergessliches Erlebnis.

Seine zweite Liebe galt der Feuerwehr, für die er sich als Kommandant in Lustenau, als Bezirksfeuerwehrinspektor von Feldkirch und später von Dornbirn sowie als Landesfeuerwehrinspektor-Stellvertreter, Landesbewerbsleiter und Jugendreferent jahrzehntelang einsetzte.

Für sein Engagement erhielt er den Ehrenring der Gemeinde, er wurde zum Ehrenkommandanten der Feuerwehr Lustenau und Ehrenmitglied der Verbandsleitung ernannt.

Naturliebhaber

Kraft tankte Oskar am liebsten mit seiner Familie in der Natur, beim Radeln, bei Wanderungen in den Bergen oder beim Skifahren im Montafon. Reisen war eine weitere Leidenschaft des umtriebigen Mannes. So besuchte er alle Kontinente und erfüllte sich zum 80er mit einer Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn einen lang ersehnten Wunsch. Die Mitglieder des Seniorenbunds Lustenau, dem er zehn Jahre als Obmann vorstand, führte er auf vielen Reisen durch halb Mitteleuropa.

Zwei Jahre nach dem Tod seiner geliebten Frau Irmgard erlitt Oskar Bösch einen Schlaganfall, von dem er sich wieder gut erholte. Bald darauf wurde ihm eine Lungenfibrose diagnostiziert, die ihn zunehmend schwächte. Zwei Lungenentzündungen innerhalb kurzer Zeit raubten ihm die letzten Kräfte und er entschlief am 5. September sanft im Kreis seiner Familie, die ihn bis zuletzt liebevoll umsorgte.

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