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Konservierung nach uraltem Wissen

von Verena Daum
Altes Wissen wieder zu beleben und auf Lebensmittelproduktion und -veredelung im Einklang mit der Natur umzustellen, wird immer beliebter.

Altes Wissen wieder zu beleben und auf Lebensmittelproduktion und -veredelung im Einklang mit der Natur umzustellen, wird immer beliebter.

Wer wissen will, wie das geht, der kann es am Wochenende in Wolfurt lernen.

Wolfurt. Beim Fermentieren handelt es sich um die älteste bekannte Art der Lebensmittelkonservierung. Und um eine natürliche. Alljährlich im Herbst erfreut sich das Gärtnerherz über eine reiche Ernte verschiedenster Gemüsesorten. Jedes Jahr macht man sich auch Gedanken, wie das eine oder andere Gemüse für den Winter konserviert werden kann. Fermentieren liegt wieder im Trend! Kein Wunder, denn natürlich fermentierte Lebensmittel nach altem Wissen sind nicht nur länger haltbar, sondern auch besser verdaulich. Denn der Gärungsprozess während der Fermentation regt probiotische Prozesse an, die positiv auf die Darmflora wirken. Die Lebensmittel gelten als vorverdaut. Außerdem bieten fermentierte Nahrungsmittel eine genussvolle Aromen-vielfalt. „Fermentieren oder auch Fermentation ist nicht nur die älteste bekannte Art der Lebensmittelkonservierung, sondern auch ein allgegenwärtiger Prozess, den wir in unserem Alltag gar nicht wahrnehmen, dabei wäre unser Leben ohne diesen erst gar nicht möglich“, erläutert OGV Wolfurt Obfrau Elfgard Köb.

Feines Geschmacksabenteuer

Zurzeit regelrecht als Trend gefeiert, obwohl sie immer schon da war und auch da sein wird, bietet uns die Fermentation einen faszinierenden Blick auf das mikrobielle Leben rund um und in uns. Fermentierte Speisen bringen neue Aromen auf den Teller. Darum arbeiten auch bei uns viele Köche daran, alte Konservierungstraditionen neu zu interpretieren. Für Einsteiger, die sich an die Fermentation machen wollen, eignet sich vor allem Gemüse. Während bei Fisch und Fleisch viel Know-how Voraussetzung für gesunde Resultate ist, ist die Fermentation von Gemüse gesundheitlich unbedenklich, vorausgesetzt, man arbeitet sauber. „Wer sich mit Fermentation befasst, lässt sich auch auf ein Geschmacksabenteuer ein. Fermentation ist schon jetzt Teil unserer Küche, nur ist es uns vielleicht nicht so bewusst. In anderen Ländern wie etwa Japan sind fermentierte Lebensmittel viel präsenter“, betont OGV Vorarlberg Obmann Markus Amann.

Interessanter Fermentierkurs

Sanjay Bösch bringt Interessierten professionell in einem zweiteiligen Workshop der „Obst- und Gartenkultur Vorarlberg“ am Freitag, 28. Oktober, von 18 bis 21 Uhr und am 29. Oktober von 9 bis 12 Uhr im OGV-Schopf in der Wolfurter Flotzbachstraße 30 das Konservieren von Gemüse durch Fermentation näher.

Anmeldung zum Fermentierkurs bei Sigrid Schertler (Tel. 0664/8464782 oder schertler.sigrid@utanet.at)

Probieren wir im Lebensmittelalltag wieder natürliche Geschmacks-abenteuer aus.

MARKUS AMANN
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