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2900 Unterschriften für eine Apotheke in Tosters

Walter Fontana (r.) und Christian Fiel übergaben 2900 Unterschriften an Apothekerkammer-Präsident Jürgen Rehak (M.). Foto: Privat

Walter Fontana (r.) und Christian Fiel übergaben 2900 Unterschriften an Apothekerkammer-Präsident Jürgen Rehak (M.). Foto: Privat

Tostner Bevölkerung steht hinter dem Wunsch nach einer Ortsteilapotheke.

Feldkirch. (VN-gms) Knapp 6000 Menschen leben im Feldkircher Ortsteil Tosters. Und 2900 Unterschriften, zum größten Teil aus dem Stadtteil, beweisen, dass die Tostner eine eigene Apotheke möchten. Die hat die Bürgerbewegung „Apotheke für Tosters“ innerhalb weniger Wochen gesammelt. Gestern, Freitag, wurden die Unterschriften vom Sprecher der Bürgerbewegung, Christian Fiel, sowie von Walter Fontana vom Krankenpflegeverein Tosters in Höchst an den Präsidenten der Vorarlberger Apothekerkammer, Jürgen Rehak, übergeben.

Tosters ist über die Jahre stark gewachsen, hatte aber keine Chance auf eine Apotheke, weil die Bevölkerung den beiden Apotheken in der Innenstadt zugeteilt wurde. Und neue Apotheken wurden nicht zugelassen, da diese Bestehende gefährdet hätten. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat diese Regelung im Juli gekippt. Im August stellte Ingrid Heller den Antrag auf eine Konzession. Im Auftrag der Apothekerkammer wird nun ein Gutachten erstellt, das der BH vorgelegt wird. Diese entscheidet über die Genehmigung.

Hinter Nofels gereiht

Die Befürworter setzen auf den EuGH-Entscheid, der diese Einschränkungen ausgesetzt hat. Aber Rehak betont, dass man im Gesundheitsausschuss des Nationalrats auf Hochdruck an einer Reparatur des Gesetzes arbeite. Es sei der politische Wille, dass es keine Niederlassungsfreiheit für Apotheken gebe. Damit könnten bald wieder Einschränkungen für die Genehmigung vorliegen. „Der Wunsch nach einer Apotheke ist nachvollziehbar“, zeigt Rehak aber auch Verständnis.

Zudem müsse erst ein Antrag in Nofels bearbeitet werden. Erst danach könne Tosters beurteilt werden, erklärt Rehak. Dieser Antrag wurde 2013 gestellt, 2015 von der BH abgewiesen und dann vom Landesverwaltungsgericht dieser zur erneuten Behandlung zugewiesen. In Tosters gab es 2005 einen Antrag, der aber rechtsgültig abgelehnt wurde. Jetzt ist man hinter dem Nachbarn gereiht. Die Initiative setzt nun auf den Druck der 2900 Unterschriften. „Eine Anzahl, die kaum übergangen oder gar negiert werden kann“, wie man in einem Schreiben betont.

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