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Vorarlberger, über die man spricht. Harald Eisenhofer (44)

Theaterspielen im Blut

Harald Eisenhofer gemeinsam mit Tanja Hofmann im Stück „Das (perfekte) Desaster Dinner“.  Foto: Laienbühne Hohenems

Harald Eisenhofer gemeinsam mit Tanja Hofmann im Stück „Das (perfekte) Desaster Dinner“.  Foto: Laienbühne Hohenems

Beim Mundart-Festival steht Harald Eisenhofer mit der Laientheatergruppe Hohenems auf der Bühne.

Hohenems. (VN-tag) „Reda wia dr Schnabl gwachsa isch“, lautet die Devise beim Hohenemser Mundart-Festival „All’s Dialekt“, das seit Mittwoch dem Publikum eine bunte Mischung aus Kabarett, Musik, Theater und Literatur bietet. Mittendrin: Harald Eisenhofer, Mitorganisator und selbst leidenschaftlicher Theaterschauspieler. Seit elf Jahren ist der Hohen­emser Obmann der Laienbühne Hohenems. „Meine Mutter, die auch Mitglied des Theatervereins ist, hat mich ganz früh dazu gebracht. Schon als Kind war ich oft mit dabei“, erinnert sich der 44-Jährige, der im Alter von 18 Jahren das erste Mal selbst auf der großen Bühne stand. „Ich war gleich Feuer und Flamme. Ich liebe es einfach, in verschiedene Rollen zu schlüpfen“, schwärmt der zweifache Familienvater.

Festival-Mitorganisator

Über die Laienbühne ist er schließlich auch zum Hohen­emser Mundart-Festival gekommen. Vor sechs Jahren hat Eisenhofer, der hauptberuflich bei den Vorarlberger Kulturhäusern tätig ist, gemeinsam mit Dieter Heidegger und Michael Willam das Hohenemser Mundart-Festival „All’s Dialekt“ initiiert. Ein Jahr später gab er gemeinsam mit Willam als „Schnorrawaggler“ in Hohen­ems sein Bühnendebüt. In diesem Jahr wird er einmal nicht als „Schnorrawaggler“, sondern mit den Emser Laienspielern das Publikum zum Lachen bringen. „Die deutsche Bearbeitung des Stücks ,Das (perfekte) Desaster Dinner‘ stammt von Michael Niavarani, den ich sehr schätze und einfach grandios finde“, schwärmt der Hohenemser.

Der Inhalt ist des Stücks ist schnell erzählt: Stefan (Sandro Wehinger) freut sich auf ein aufregendes Wochenende mit seiner Geliebten Susanna (Vanessa Brotzge), während seine Gattin Jacqueline (Tanja Hofmann) zu ihrer Mutter fährt. Für den Fall, dass doch etwas schiefgeht, soll der langjährige Freund Robert, gespielt von Harald Eisenhofer, als Alibi herhalten. „Eine tolle Komödie, die sich bestens für das Mundart-Festival eignet“, schwärmt er.

Spende an die Lebenshilfe

Das Stück feierte im April im Arbeitervereinsheim Premiere. Dort übergab Eisenhofer mit seinem Ensemble seine obligate Spende an die Lebenshilfe Hohenems. „Diese Spende hat eine über 30-jährige Tradition, die auf Hermann Fussenegger zurückgeht, den Mitbegründer der Vorarlberger Lebenshilfe und der Hohenemser Laienbühne. Uns ist es ein Anliegen, diese Tradition weiterzuführen“, sagt Eisenhofer, der sich freut, das Mundart-Festival mit diesem besonderen Stück zu beenden. Passend zum Finale laden außerdem Mike P. Pansi, Koch der Köche 2014, und sein Team zu der kulinarischen Kombination „Bier & Speisen“ ein.

„Das (perfekte) Desaster Dinner“ wird heute, Samstag um 20 Uhr im Löwensaal Hohenems aufgeführt.

Ich liebe es einfach, in verschiedene Rollen zu schlüpfen.

Harald Eisenhofer

Zur Person

Harald Eisenhofer

Obmann der Laienbühne Hohenems und Mitorganisator des Mundart-Festivals

Geboren: 4. April 1972

Wohnort: Hohenems

Beruf: bei den Vorarlberger Kulturhäusern in der Personalverrechnung und der Buchhaltung tätig

Familie: verheiratet, zwei Kinder

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