IHRE MEINUNG IST UNS WICHTIG!
Hier klicken und mitmachen!

Zug und Bus aufeinander abstimmen

Ab dem 11. Dezember verkehren vier Züge pro Stunde  zwischen Bregenz und Bludenz. Foto: VN/Steurer

Ab dem 11. Dezember verkehren vier Züge pro Stunde  zwischen Bregenz und Bludenz. Foto: VN/Steurer

Mehr Zugverbindungen und angepasster Bustakt im Fokus des neuen Öffi-Fahrplans.

Bregenz. (VN-pes) Mehr Züge, bessere Vernetzung, neue Fahrzeuge: Landesrat Johannes Rauch sowie die Vertreter des Vorarlberger Verkehrsverbunds (VVV) und der ÖBB stellten am Donnerstag den kommenden ÖBB- und Busfahrplan sowie einen weiteren Ausbau vor allem der Zugverbindungen vor. „Wir wollen die Konkurrenz mit dem Autoverkehr aufnehmen“, erklärte VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand.

Mehr Züge zwischen Bregenz und Bludenz und häufigere Verbindungen von Schnellzügen nach Wien bilden den Kernpunkt der geplanten Erweiterung, die, das betonte Mobilitätslandesrat Johannes Rauch, die größte Ausweitung der vergangenen 25 Jahre bedeutet. Seit 1996 haben sich die jährlich gefahrenen Bahnkilometer von 1,6 Millionen auf 3,2 Millionen verdoppelt. 210 Züge sind heute in Vorarlberg täglich unterwegs.

Vier Züge pro Stunde

Viermal pro Stunde sollen künftig Züge zwischen Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz verkehren. Zwischen sechs Uhr morgens und 20 Uhr fahren jede Stunde ein Railjet und ein REX sowie außerdem zwei S-Bahnen. Der Railjet hält dabei in Dornbirn und Feldkirch, der REX in den größeren Gemeinden und die S-Bahn tatsächlich überall.

Mehr REX-Züge

Dem REX kommt eine zentrale Rolle zu. Wie Hillbrand erklärte, fahren mit dem neuen Fahrplan zwölf neue REX-Kurse, 66 sind es dann insgesamt. Der Takt mehrerer Landbusse, wie des L5 und L9 in Dornbirn oder des L73, 76 und 90 im Bezirk Bludenz, wurde an die REX-Züge angepasst. „Es darf nicht sein, dass mir der Zug vor der Nase wegfährt, wenn ich aus dem Bus aussteige“, erklärte Rauch das Gesamtkonzept. „Wir nähern uns einem wirklich städtischen Verkehr“, fügte er an. „Beim REX hatten wir bisher Taktlücken“, sagte Hillbrand. Die habe man ausgebügelt: „Wir sind jetzt in der Lage, auch den Busverkehr anzubinden.“

Auch über den Arlberg hinaus erhöht sich der Takt. So fährt zwischen 5.48 Uhr und 20.17 Uhr stündlich ein Zug nach Wien, ebenso retour mit täglich einer Lücke. „Die wollen wir im kommenden Jahr schließen“, sagte ÖBB-Regionalmanager Gerhard Mayer. Auch der Kritik an den deutlich in die Jahre gekommenen Schlafwagen ist man begegnet. „Ab Weihnachten verkehren wesentlich modernere Waggons, die wir von der Deutschen Bahn übernommen haben“, so Mayer. Die sollen etwa fünf bis zehn Jahre alt sein und die Nachtfahrt nach Wien angenehmer machen. „Night Jet“ nennt die Bundesbahn dieses Angebot.

Mehr gratis WLAN

Der Gewohnheit vieler Passagiere, die Reiseplanung mit dem Smartphone zu organisieren, will Landesrat Rauch ebenfalls Rechnung tragen. „Das Gratis-WLAN-Angebot in Stadtbussen und in Zügen sowieso wird 2017 weiter ausgebaut“, sagte Rauch, zudem sollen elektrisch betriebene Busse weiter Einzug halten: Ab Ende kommenden Jahres sollen im Rheintal und im Walgau vier elektrisch betriebene Niederflurbusse unterwegs sein.

Alle Verbindungen werden wie gewohnt in einem Kursbuch zusammengefasst, das an alle Vorarlberger Haushalte verteilt wird.

Wir wollen die Konkurrenz mit dem Autoverkehr aufnehmen.

GF Christian Hillbrand
Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.