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SPITZENKÖCHE, PROMINENTE UND VN-LESER KOCHEN AUF. Teil 9/9

Süße Knödel mit Füllung

Die Lieblingsspeise von Gabi Fleisch: Marillenknödel, abgewandelt auch Zwetschgenknödel. Foto: VN/Hartinger

Die Lieblingsspeise von Gabi Fleisch: Marillenknödel, abgewandelt auch Zwetschgenknödel. Foto: VN/Hartinger

Kabarettistin Gabi Fleisch kocht gerne für ihre Familie. Mit den VN hat sie ihr Lieblingsgericht zubereitet.

Götzis. (VN-jun) Gabi Fleisch (57) blättert in einem handgeschriebenen Kochbuch. Sowohl ihre Mutter als auch ihre zwei verstorbenen Schwestern und sie selbst haben sich darin mit eigenen Rezepten verewigt. Mittendrin findet die Kabarettistin den Aufschrieb für die „Marillenknödel à la Margit“. Nachdem sie den Topfen, die Eier, das Mehl, den Grieß und die zerlassene Butter zu einem Teig verrührt hat, stellt sie die Masse eine halbe Stunde in den Kühlschrank. „Der Teig muss 30 Minuten ruhen, dann lässt er sich später besser verarbeiten“, erklärt die Hobbyköchin. Marillenknödel sind ihr Lieblingsgericht, wie sie erzählt. „Leider gibt es zu dieser Jahreszeit keine Marillen mehr. Deshalb mache ich die Knödel heute mit Zwetschgen. Da hatte ich zum Glück noch welche eingefroren.“

Den Kochlöffel für die Familie schwingt überwiegend die Künstlerin selbst. Ihr Mann stehe ihr in der Küche eher im Weg. „Er macht aus allem eine Doktorarbeit. Bei mir muss es aber schnell gehen“, sagt Fleisch und fügt noch hinzu: „Was er sehr gut kann, sind Spiegeleier und Würstchen.“ Weil es bei der Kabarettistin in der Küche gerne schnell gehen sollte, mag sie besonders Steaks und die mediterrane Küche. Sie findet aber auch zunehmend Gefallen am ausgiebigen Kochen und Zubereiten von Braten. Vor ein paar Tagen besuchte sie dazu einen Kochkurs im Bregenzerwald. „Dort haben wir Hirsch-Ossobuco zubereitet. Das Fleisch war drei Stunden lang im Bräter und es hat einfach himmlisch geschmeckt. Ich möchte mir ab jetzt mehr Zeit fürs Kochen nehmen. Denn ich glaube, dann steckt ganz viel Liebe im Gericht drin“, sagt die Kabarettistin, die ab Ende November mit ihrem Weihnachtsprogramm „Christkind-la“ wieder in Vorarlberg auf der Bühne steht. 

Der Stein bleibt drin

Fleisch holt den Teig aus dem Kühlschrank. Sie nimmt etwas davon und drückt die Masse in der Hand flach. Dann legt sie eine ganze Zwetschge in die Mitte. Mit gekonnten Handgriffen rollt sie das Obst in den Teig ein und formt eine Kugel. Dass die Künstlerin die Zwetschge nicht entsteint, hat einen ganz bestimmten Grund, wie sie erzählt: „Das ist bei uns Familientradition. Als Kind habe ich mit meinen Geschwistern immer gewettet, wer am meisten Knödel essen kann. An den übrig gebliebenen Steinen konnten wir dann abzählen, wer gewonnen hat.“ Die geformten Knödel legt Fleisch in den Topf mit heißem Wasser. Nach und nach hüpft ein Knödel nach dem anderen an die Wasseroberfläche. „Das ist das Zeichen, dass sie fertig sind“, sagt die Hobbyköchin. Die Knödel wendet sie noch in einer Semmelbrösel-Butter-Mischung und serviert diese anschließend mit Vanillepudding.

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