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Beim Altstoffzentrum Vorderland geht es nun an die Detailplanung

von Dominik Heinzle

Architekten Lenz/Kaufmann gewinnen Wettbewerb. Baustart im Frühjahr 2017.

Sulz. (VN-doh) Seit Jahren herrscht in den Mitgliedsgemeinden der Regio Vorderland-Feldkirch Einigkeit darüber, dass den rund 60.000 Einwohnern der Region künftig zwei moderne Altstoffsammelzentren (ASZ) zur Verfügung gestellt werden sollen. In Feldkirch eröffnete das ASZ in Gisingen bereits im Mai 2014. Der zweite Standort soll, wie berichtet, in Sulz entstehen. Hier liegen nun konkrete Pläne vor: Das Gewinnerprojekt des Architekturwettbewerbs wurde gekürt. Die Architekten Lenz/Kaufmann aus Schwarzach konnten sich mit ihrem Entwurf durchsetzen. Das Projekt wurde von der aus Architekten, Bürgermeistern und Fachexperten bestehenden Jury als äußerst funktional, wirtschaftlich und gleichzeitig architektonisch hochwertig bewertet. Hervorzuheben sei zudem die ausgesprochen gute Berücksichtigung der Lärm- und Witterungsverhältnisse am Standort im Industriegebiet Sulz.

Regionale Altstoffsammelzentren bieten aus Sicht der beteiligten Gemeinden Feldkirch, Fraxern, Klaus, Laterns, Meiningen, Rankweil, Röthis, Sulz, Übersaxen, Viktorsberg, Weiler und Zwischenwasser sowohl für die Bevölkerung wie auch für die beteiligten Kommunen eine Reihe von Vorteilen: Durch kundenfreundliche Öffnungszeiten müssen die Altstoffe zu Hause nicht mehr zwischengelagert, sondern können unkompliziert in Verbindung mit anderen Fahrten im Altstoffzentrum abgegeben werden. Aber auch die Betreibergemeinden profitieren, denn Wertstoffe können durch die Sortenreinheit der Altstoffe höhere Erlöse erzielen.

Enge Kooperation mit Feldkirch

Eine wichtige Vorgabe für die Planer war, dass das ASZ Vorderland mit dem ASZ Feldkirch kompatibel sein muss, was Logistik, Zutrittssystem und Ähnliches betrifft. Mit dem Zentrum in Feldkirch ist eine enge Zusammenarbeit geplant, um den Service für die Kunden zu verbessern und Synergien bestmöglich nutzen zu können. Details für die künftige Zusammenarbeit werden derzeit ausgearbeitet und dann den jeweiligen Gemeindegremien vorgelegt. Regio-Manager Christoph Kirchengast will diesen Entscheidungen nicht vorgreifen, stellt aber klar, dass die Kooperation sehr eng wird und bis hin zu einem gemeinsamen Betrieb reichen könnte.

In den kommenden Wochen werden das ASZ-Vorderland-Projektteam und die Architekten den vorliegenden Entwurf gemeinsam weiterentwickeln. Ziel ist ein Baustart im 1. Halbjahr 2017. Im Laufe des Jahres 2018 soll das ASZ Vorderland seinen Betrieb aufnehmen. Der Kostenrahmen wurde im Wettbewerb mit 2,5 bis 2,8 Millionen Euro angegeben.

ASZ Vorderland

» Standort: Industriegebiet Sulz (Ecke Industriestraße/Treietstraße)

» Planer: Lenz/Kaufmann aus Schwarzach 

» Kosten: 2,5 bis 2,8 Millionen Euro

» Geplanter Baustart: Frühjahr 2017

» Fertigstellung: 2018

Die Wettbewerbsarbeiten sind bis morgen Mittwoch, 16. November, im Gemeindeamt Sulz ausgestellt.

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