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Förderungsentzug lässt Genuss Regionen zittern

von Joachim Schwald

Schulterschluss und Bekenntnis zu starken Genuss Regionen als Gebot der Stunde.

Ludesch. (VN-js) Die Verunsicherung bei der Genuss Region Österreich ist groß. Vor zehn Jahren war die Marke mit Unterstützung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) gegründet worden. Ziel war es, Österreichs landwirtschaftliche Produktion für Konsumenten und Touristen sichtbar zu machen. Im Laufe des letzten Jahrzehnts haben sich 116 Genuss Regionen zusammengeschlossen, darunter die vier Ländle-Genuss-Regionen Bregenzerwald, Großwalsertal, Montafon und Kleinwalsertal, und sich dank großem ehrenamtlichen Engagement zu einer international anerkannten Initiative entwickelt.

Nach dem jüngsten Beschluss des BMLFUW, der Genuss Region Österreich sämtliche Fördermittel zu streichen, steht diese nun vor einer ungewissen Zukunft. Eines sei für alle klar: „Es muss weitergehen!“, so der einhellige Tenor bei der gemeinsamen Pressekonferenz der Vorarlberger Genuss Regionen in Ludesch. Landeskoordinator Marco Heim streicht dabei die große Bedeutung der Marke und die hohe regionale Wertschätzung und Wertschöpfung heraus. „Es geht darum, die von unten nach oben gewachsenen Strukturen zu bewahren und den erfolgreich eingeschlagenen Weg fortzusetzen“, sagt Heim. Außerdem gelte es, die strengen Kriterien und Kontrollen, denen man sich in den letzten Jahren unterzogen hat und weiterhin unterziehen werde, nicht durch neue Standards auszuhebeln. „Die Regionen müssen mehr denn je zusammenrücken“, sagt Heim.

Petition lanciert

„Eine Folge des Fehlens von österreichweit rund 600.000 Euro an Fördergeldern ist das Schrumpfen der Servicestelle von sieben auf nunmehr drei Mitarbeiter“, informiert Monika Bischof vom Biosphärenpark Großes Walsertal. Sie ergänzt, dass die Bevölkerung aufgerufen sei, mittels einer Petition der Genuss Region den Rücken zu stärken. Zudem bestehe die Möglichkeit „mit einem Jahresbeitrag von 52 Euro ‚Freund seiner Heimat- bzw. Lieblingsregion‘ zu werden“, so Bischof.

Die Petition kann unter folgendem Link unterstützt werden:
openpetition.eu/!pblpp

Die gewachsenen Strukturen müssen erhalten bleiben.

Marco Heim
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