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Großer Brocken fürs Spital

von Josef Hagen
Dornbirner Stadtspital setzt 2017 über 80 Millionen Euro um. Foto: STD 

Dornbirner Stadtspital setzt 2017 über 80 Millionen Euro um. Foto: STD 

Dornbirner Voranschlag im Zeichen von Personalaufstockungen und anstehenden Großinvestitionen.

Dornbirn. (ha) Fast ein Drittel des Dornbirner Budgetvolumens, rund 81,3 Millionen Euro, wird nächstes Jahr für das Stadtspital aufgewendet. Das bedeutet immerhin eine Steigerung um rund sechs Mill. Euro gegenüber 2015.

Große Diskussionen über Sinn oder Unsinn von Mehrausgaben gibt es im Stadtparlament traditionsgemäß nicht. Auch diesmal wurden Kostensteigerungen im Personalbereich oder bei Medikamenten, aber auch für Investitionen in Millionenhöhe in neue OP-Säle ohne kritische Bemerkungen zur Kenntnis genommen. Im kommenden Jahr wird der Personalstand um 22 Dienstposten aufgestockt, auch um die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes zu erfüllen. „Es wurde ein guter Weg gefunden, die Überstunden abzubauen“, begrüßt SP-Gesundheitssprecher Werner Posch die Schaffung zusätzlicher Stellen. Stadträtin Juliane Alton findet es gut, dass auch im Pflegebereich neue Stellen geschaffen werden. Die Personalkosten für die rund 670 Beschäftigten im Stadtspital betragen über 52 Millionen Euro. Der Aufwand für Medikamente beträgt 6,5 Mill. Euro, deutlich mehr als heuer. Vor allem Arzneimittel für die Behandlung von Krebspatienten haben ihren Preis.

Das Baubudget beträgt für 2017 immerhin rund 5,3 Millionen Euro. Darin sind die Errichtung eines neuen Hubschrauberlandeplatzes auf dem Dach des Spitals sowie die erste Etappe der Erweiterung des Operationsbereichs enthalten. „Mit den Investitionen sind wir auf dem richtigen Weg“, begründet Gesundheitsstadtrat Vizebürgermeister Martin Ruepp den tiefen Griff in die Stadtkasse.

Keine Personalprobleme

Das Dornbirner Spital ist bei Ärzten und beim Pflegepersonal ein gefragter Arbeitsplatz, stellt Ruepp fest: „Nachbesetzungen von Dienstposten mit hochqualifizierten Leuten sind für uns kein Problem.“ Auch was die Qualität des Betriebs anbelangt, muss sich das Stadtspital nicht verstecken, verweist Stadtrat Posch auf die bereits zum dritten Mal erfolgte Zertifizierung der KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen). Dornbirn wäre auch in der Lage, eine Lücke im Gesundheitswesen zu schließen, glaubt Posch: „In Vorarlberg gibt es noch keine Schmerzambulanz. Ich könnte mir eine solche im KH Dornbirn vorstellen.“

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