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Land erteilt Heliskiing am Arlberg grünes Licht

Umstrittene Sondergenehmigung für Heliskiing in Lech wurde am Freitag erlassen.

Bregenz, Lech. (VN) Die Befürworter dürfen sich freuen, Naturschützer das Ganze weiterhin kritisieren. Faktum ist, dass Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (61, VP) als ressortzuständiger Landesrat am Freitag einen positiven Bescheid für das Unternehmen Wucher ausgestellt hat. Dies bestätigte Rüdisser auf Anfrage der VN. Damit darf der Anbieter Wucher bis 2021 Heliskiing-Flüge am Arlberg anbieten und durchführen.

Positive Gutachten überwogen

Der Antrag sei penibel geprüft worden. Im Verfahren seien sich lediglich die Gutachten von Umwelt- und Naturschutz ablehnend ausgefallen, erklärte Rüdisser. „Nachdem alle anderen Gutachter Heliskiing in Lech im zeitlich und räumlich begrenzten Ausmaß für vertretbar halten und das öffentliche Interesse in diesem Fall schlussendlich überwog, wurde ein positiver Bescheid ausgestellt.“ Das Angebot, sich mit dem Helikopter zu tief verschneiten Hängen fliegen zu lassen, dürfe Wucher weiterhin nur werktags anbieten; an Sonn- und Feiertagen herrsche ein Verbot für Heliskiing.

„Als Gesamtpaket betrachten“

Darüber hinaus darf Wucher wie bisher „nur“ die Berggipfel „Schneetäli“ und „Mehlsack“ anfliegen und müsse „ausreichende Flughöhen einhalten“, sagte Rüdisser und ließ durchblicken, „dass ein Verstoß gegen Vorgaben den Entzug der Bewilligung bedeuten würde“. Das Thema Heliskiing müsse als Gesamtpaket gesehen werden und Themen wie Sicherheitsaspekte im Hinbick auf die Bergrettung und die Auslastung des Hangars in Zürs dürften nicht außer Acht gelassen werden.

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