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Vorarlberger, über die man spricht. Fidan Nurali (50)

Diskothek hat neuen Chef

Fidan Nurali möchte in seinem neuen Lokal „Kali“ Bar und Diskothek vereinen.   Foto: VN/chc

Fidan Nurali möchte in seinem neuen Lokal „Kali“ Bar und Diskothek vereinen.  Foto: VN/chc

Fidan Nurali hat aus der ehemaligen Diskothek „Calypso“ den Club „Kali“ gemacht.

Bregenz.(VN-chc) Am vergangenen Wochenende eröffnete Fidan Nurali (50) in den Räumlichkeiten der ehemaligen Diskothek „Calypso“ seinen neuen Club „Kali“.

Knapp eineinhalb Monate war die Bregenzer Diskothek zu, nachdem ihr Vorbesitzer Hermann Metzler die Schließung bekannt gegeben hatte. In dieser Zeit übernahm Nurali die Lokalität und nahm einige Umbauarbeiten für seinen neuen Club vor. Mit dem neuen Pachtvertrag hat das „Kali“ unter Nuralis Leitung nun drei Jahre geöffnet. „Für eine Landeshauptstadt ist eine Diskothek sehr wichtig“, meint der Gastronom.

Quereinsteiger Gastronom

Geboren und aufgewachsen ist Fidan Nurali in der türkischen Stadt Sivas. Als er zwölf Jahre alt war, wanderte er mit seinen Eltern nach
Österreich aus. „Eigentlich war der Plan meiner Eltern, nur ein paar Jahre als Gastarbeiter in Österreich zu bleiben. Doch dann sind wir hier hängengeblieben“, erinnert sich Nurali. Die österreichische Staatsbürgerschaft hat er nun seit knapp zwei Jahrzehnten.

Seine berufliche Laufbahn startete Nurali als Maschinenschlosser. „Die Gastronomie zählte nie zu meinen Plänen. Eigentlich bin ich ein totaler Quereinsteiger“, gesteht er. „Inzwischen ist die Gastronomie eine große Leidenschaft.“

Nurali fing als Aushilfskellner in der „Kanzlei“ an, eine mittlerweile geschlossene Bar am Kornmarktplatz, die sein Bruder betrieben hatte. „Ich war oft dort, um auszuhelfen, wenn Not am Mann war.“ Später hat ihn sein Bruder sechs Jahre lang fix angestellt.

Danach wechselte Nurali ins Cuba, einen Barbetrieb in der Bregenzer Bahnhofstraße. Dort war er zehn Jahre als Barchef beschäftigt. Die Idee, das Calypso zu übernehmen und das neue Lokal „Kali“ daraus zu machen, kam ihm in Gesprächen mit anderen Gastronomen.

Die Eröffnung des „Kali“ brachte nicht nur einen neuen Namen für die Diskothek mit sich, sondern auch einen neuen Führungsstil und neues Ambiente. So öffnet das Lokal bereits um 20 Uhr als Barbetrieb und wird um 22 Uhr zur Diskothek. „Ich habe die Öffnungszeiten entsprechend geändert, damit man in meinem Lokal schon vor zehn Uhr abends gemütlich beisammensitzen kann“, erklärt Nurali. Sein Ziel sei es, das Konzept einer Bar mit dem einer Diskothek zu vereinen.

Neu ist zudem: Die Besucher seines Lokals müssen 21 Jahre alt sein. Das Alter habe er deshalb erhöht, damit nicht nur Jugendliche ins „Kali“ kommen.

Eine weitere Neuigkeit im Club ist der Eintrittspreis von fünf Euro. Grund dafür sind Gast-DJs, die an jedem Wochenende die Besucher musikalisch durch die Nacht führen und „viel Geld kosten“. Mit den DJs möchte Nurali eine Abwechslung in das Diskoprogramm bringen. Wichtig ist ihm auch, „dass meine Gäste in gepflegter Kleidung kommen“.

Keine Zeit für Hobbys

Fidan Nurali ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Neben Familie und Beruf ist es schwierig für ihn, Zeit für Hobbys zu finden. „Durch meinen Beruf bin ich voll ausgelastet. Ich arbeite die ganze Nacht und schlafe am Tag. Da bleibt nicht viel Zeit für weitere Tätigkeiten.“

Das Gastgewerbe war nicht mein Plan, ich bin Quereinsteiger.

Fidan Nurali

Zur Person

Fidan Nurali

Der gebürtige Türke ist neuer Pächter des  Clubs „Kali“.

Geboren: 1. 1.1966 in Sivas

Ausbildung: gelernter Maschinenschlosser

Familie: verheiratet und drei Kinder

Hobbys: Gastronom aus Leidenschaft

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