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Einigung zum Ausbau der Ganztagsschulen erzielt

Die Bildungsministerin treibt Ausbau der Ganztagsschule voran. APA

Die Bildungsministerin treibt Ausbau der Ganztagsschule voran. APA

Den Ländern stehen 250 Millionen Euro aus der Reform der Bankenabgabe zu.

Wien. (VN-ebi, apa) 750 Millionen Euro werden in den kommenden Jahren in den Ausbau der Ganztagsschulen fließen. Das hat die Bundesregierung nun fixiert. Das Geld stammt aus der Reform der Bankenabgabe. Verschränkte Ganztagsschulen, also ein Wechsel aus Unterrichts-, Lern- und Freizeit, sollen damit gefördert, sowie Angebote für die Nachmittags- und Ferienbetreuung ausgebaut werden. 

Dieser Beschluss war aber keine ausgemachte Sache. Noch in der Ministerratssitzung am Dienstag sollen Änderungen in das Gesetz reklamiert worden sein. Bis zuletzt forderten die Länder einen Teil des Geldes. 250 Millionen Euro stehen ihnen nun zur Verfügung. Diese können sie nach bestimmten Kriterien selbst vergeben. Die Verwendung des Geldes wird vom Ministerium jährlich evaluiert. Die Vorarlberger Bildungslandesrätin Bernadette Mennel (ÖVP) begrüßt diese Entscheidung: „Es geht in die richtige Richtung.“

Die weiteren 500 Millionen Euro vergibt das Bildungsressort selbst. Dafür müssen die Schulen ein pädagogisches Konzept vorlegen und dieses mit dem Schulerhalter einreichen. Die Aufteilung des Geldes wird unter anderem nach den zusätzlich geschaffenen Ganztagsplätzen berechnet. Damit wurde einer Forderung von Vorarlberg nicht entsprochen. Das Land wollte, dass sich der Verteilungsschlüssel an der Gesamtzahl aller Schüler orientiert, die eine Ganztagsschule besuchen.

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