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Schoren soll Kapazitäten behalten

von Klaus Hämmerle
Auf dem freien Areal bei der HTL Dornbirn soll bald das neue Sportgymnasium gebaut werden. Foto: VN/HOfmeister

Auf dem freien Areal bei der HTL Dornbirn soll bald das neue Sportgymnasium gebaut werden. Foto: VN/HOfmeister

Neubau des Sportgymnasiums und Zubau beim BRG Schoren. Mennel will das Beste.

Dornbirn. (VN-hk)  Schullandesrätin Bernadette Mennel (57) will sich im Bildungsministerium in Wien mit aller Vehemenz dafür einsetzen, dass das BRG/BORG Schoren nicht nur eine AHS-Langform bleibt, sondern auch jene acht Oberstufenrealklassen am jetzigen Standort behält, die nach Ideen von Experten aus dem Ministerium ins neue Sportgymnasium hätten übersiedelt werden sollen. Das Sportgymnasium, derzeit im Messegelände, soll als eigenes Gebäude im Areal der HTL in der Höchsterstraße neu entstehen.

Nach den Plänen der Vertreter des Ministeriums hätten acht Oberstufenklassen des Schoren, die derzeit zum Teil in Containern untergebracht sind, ins neue Sportgymnasium übersiedelt werden sollen. Dagegen wehrt man sich im Schoren mit vereinten Kräften. Die Schulgemeinschaft macht sich für einen Erweiterungsbau am Standort stark.

Verzögerungen

Im neuen Sportgymnasium soll nun der Nachbar, die HTL Dornbirn, ihre zustätzlichen Raumwünsche erfüllt bekommen. „Bei einem Meeting im Landesschulrat wurde uns diese Lösung in Aussicht gestellt“, gibt sich Schoren-Direktor Reinhard Sepp (52) zuversichtlich. Für ihn sei klar, dass seine Schule einen Erweiterungsbau bekommt und nicht Klassen ans Sportgymnasium verliert.

Auch Josef Spiegel (61) vom Sportgymnasium war beim Treffen dabei. Er äußert sich etwas vorsichtiger zu den Vorhaben. „Schullandesrätin Mennel hat uns versichert, sie werde sich für diese Lösung einsetzen. Es laufen Gespräche. Eine endgültige Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen.“

Für den Leiter des Sportgymnasiums ist es wichtig, „dass unsere Eigenständigkeit unangetastet bleibt. Ich gönne natürlich auch dem Schoren das Beste“.

Das einzige, was Spiegel nicht gefällt: „Der Bau unserer neuen Schule wird sich durch diese Umstände weiter verzögern. Von daher hoffe ich, dass Wien bald eine Entscheidung in unserem Sinne fällt, sodass das Projekt möglichst bald in Angriff genommen werden kann.“ Das Sportgymnasium kämpft schon länger um einen eigenen Standort. Der jetzige im Messeareal ist alles andere als ideal. Es gibt dort nicht nur die Störungen durch den Messebetrieb, die Arbeiten für den Neubau der Messehallen haben Lehrer und Schüler in den letzten eineinhalb Jahren großen Lärmbelastungen ausgesetzt. Dagegen hat die Schulgemeinschaft öffentlichkeitswirksam protestiert.

Raumbedarf

Für Schullandesrätin Bernadette Mennel (57) ist klar, dass die Vorarlberger Wünsche mit zwei Bauten am Schoren und neben der HTL in Wien noch resolut vertreten werden müssen. Aber: „Wir werden kämpfen. Jetzt ist jedenfalls vom Ministerium der Auftrag an den Landesschulrat ergangen, den Raumbedarf der betroffenen Schulen zu erheben. Die Planungen sind eingeleitet.“

Dem Schoren wurde eine Lösung in unserem Sinne zugesagt.

Reinhard Sepp
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