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Ökoland Vorarlberg. Gelebte Partnerschaft zwischen Landwirtschaft, Gastronomie und Tourismus

„Wollen regionales Essen und transparente Kreisläufe“

von Verena Daum

Lebensmittel aus regionalem Naturkreislauf schaffen bei den Menschen Vertrauen.

Bregenz. „Das Bewusstsein und die Sehnsucht in der Bevölkerung nach regionalen Lebensmitteln und transparenten Kreisläufen hat stark zugenommen“, informiert Landwirtschaftslandesrat Erich Schwärzler. „Die etablierten gemeinsamen Aktivitäten zwischen Landwirtschaft und Tourismus – etwa mit der KäseStrasse Bregenzerwald, bewusst Montafon, Biosphärenpark Großes Walsertal, Klostertaler Bauerntafel, Forum Genuss Alpen auf Basis der Landwirtschaftsstrategie 2020 „Ökoland Vorarlberg – regional und fair“ sowie des Tourismusleitbildes – erfüllen dabei eine wichtige Vorbildfunktion und schaffen Vertrauen. Innovativ hat sich auch das Kooperationsprojekt der Landesberufsschule Lochau mit dem Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum Hohenems entwickelt: Hierbei sind Jungköche den regionalen Lebensmitteln vom Feld bis auf den Teller auf der Spur, und die bäuerliche Jugend profitiert vom Einblick in die Gastronomie und von der Auseinandersetzung mit den Kundenwünschen.“ Diese Aktivitäten werden von der Bevölkerung als Steigerung der Lebensqualität empfunden. Die Partner profitieren in vielfacher Weise von der Kooperation.

Pestizidfreies Ländle?

„Im Sinne des Vorsorge- und Nachhaltigkeitsprinzips im Anbau und in der Milchwirtschaft sind wir gentechnik-frei“, informiert Schwärzler. „Heuer haben sich die Molkereien und Sennereien über Initiative der ARGE Milch dazu verpflichtet, gentechnikfreie Sojafuttermittel aus Europa einzusetzen. Darüber hinaus bekennt sich das Land dazu, dass bereits durch pflanzenbauliche Maßnahmen gesunde Pflanzen herangezogen werden. Dies wird den Landwirten insbesondere in der Beratung und in Kursen vermittelt.“

Erfolg durch Kooperation

„Gelebte Partnerschaft funktioniert überall dort gut, wo die Menschen zu 100 Prozent dahinterstehen“, weiß Schwärzler. „Das zeigen schöne Beispiele in der Spitzengastronomie mit Restaurants, die das AMA-Gastrosiegel für Vorarlberg tragen und zusätzlich mit zwei Hauben ausgezeichnet wurden. Hier bestehen vertrauensvolle Beziehungen zu den Produzenten, die von Handschlagqualität und gegenseitiger Wertschätzung geprägt sind, und die Gastronomen schätzen die hohe Qualität und Professionalität ,ihrer‘ Bauern.“ Engagierte Küchenleiter in der Gemeinschaftsverpflegung, in Schulen, Kindergärten, Betriebskantinen, Krankenhäusern und Altersheimen, haben sich zur ARGE Küchenleitung vernetzt. Leuchtturmprojekte in der Landwirtschaft in Richtung vielfältiger und zukunftsfähiger Produktion tragen den Konsumentenwünschen Rechnung. „Ich sehe, dass das Bewusstsein für Regionalität und Zusammenarbeit sehr hoch ist. Aufgabe wird es sein, so viele regionale Lebensmittel wie möglich verfügbar zu machen und den Heimmarkt zu stärken“, sagt Erich Schwärzler. „Dabei bestehen absolut Chancen, im Wege der Vertragslandwirtschaft mehr Regionalprodukte in Gemeinschaftsküchen zu bringen.“

Direktvermarktung in Arbeit

„Die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH ist wichtiger Brückenbauer zwischen Produzenten und Konsumenten in der Bewerbung regionaler Lebensmittel und der Vermarktungsunterstützung, aber auch in der Umsetzung der ,3G-Strategie‘ und Klarstellung, was ,Ländle‘ wirklich ist“, betont Schwärzler. „Eine Plattform für Angebot und Nachfrage von Lebensmitteln aus der Region wurde vor einigen Jahren für die Vorarlberger Gastronomie und Hotellerie in Form des Pilotprojekts ,LandGut‘ geschaffen. Die Weiterentwicklung zu mehr Anwenderfreundlichkeit und damit Aufbau einer Direktvermarktung und unmittelbaren Partnerschaft zwischen Landwirtschaft-Tourismus-Gastronomie-Gemeinschaftsküchen-Konsument wird derzeit vorbereitet.“

„Konsumenten, die Wert auf regionale Lebensmittel legen und diese direkt beziehen wollen, können die Adressen der Produzenten auf der Homepage www.laendle.at finden. Zusätzlich gibt es einen Bio-Einkaufsführer von Bio AUSTRIA Vorarlberg und Bio Vorarlberg“, informiert Landesrat Schwärzler.

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Unmittelbare Partnerschaft im Gesamtkreislauf entsteht.

erich schwärzler
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