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Warmwasserverbrauch fällt unterm Strich immer mehr ins Gewicht

Beim Wasserverbrauch mit Köpfchen Geld sparen und die Umwelt schonen.

Schwarzach. Wasser ist ein kostbares Gut, über das wir hier in Vorarlberg in hoher Qualität verfügen. Kostbarer ist nur noch das Warmwasser. Nur drei bis vier Liter Wasser werden im Durchschnitt in Vorarlberg für das Trinken, für Speisen und zum Kochen verwendet. Das sind rund drei Prozent. Der Rest der im Durchschnitt 140 Liter Wasser, die ein Vorarlberger am Tag für sich beansprucht, laufen für die tägliche Körperpflege, Baden, Toilettengänge, das Händewaschen und die Haushaltsführung durch die Wasserhähne. „Im Durchschnitt verbraucht ein Vorarlberger rund 35 Liter Warmwasser, bei Vollbädern mehr, bei sparsamen Nutzern weniger“, weiß Energiespar-Experte Helmut Burtscher von Illwerke VKW.

Warmwasserversorgung

Um einen Kubikmeter Wasser von der Ausgangstemperatur von sieben Grad Celsius auf 37 Grad Celsius zu erwärmen, benötigt man in etwa 35 Kilowattstunden Energie zu je zehn Cent. „Bei langen Warmwasserleitungen für kleine Wassermengen wie beim Händewaschen den Wasserregler gleich auf Kalt stellen. Meist ist der Waschvorgang bereits beendet, bis dann das Warmwasser ‚angekommen‘ ist und dann unnötig aufgeheizt wurde“, gibt Burtscher einen Anstoß zur Umstellung von Gewohnheiten. Auch reiche, so der Experte, je nach Wasserboilergröße die Einstellung von 60 Grad Celsius völlig aus, um ohne Komfortverlust Warmwasser in der Mischbatterie zu mischen. Wird ein Wasserboiler nur selten benutzt, am besten ausschalten oder mit einer Zeitschaltuhr betreiben. Auf elektrische Warmwasseraufbereitung möglichst nur dort zurückgreifen, wo lange Warmwasserleitungen vorliegen oder nur wenig Warmwasser benötigt wird. Möchte man einen zusätzlichen umweltschonenden Faktor einsetzen, ist für die Warmwasseraufbereitung laut Helmut Burtscher eine Solaranlage geeignet. Mit dieser Methode können 60 Prozent des Warmwasserbedarfs in einem herkömmlichen Haushalt gedeckt werden.

Wärmeverluste im Keller

Einsparpotenziale stecken im Keller: „Ideal ist, wenn natürlich sämtliche Leitungen im Keller gedämmt sind, also Heizungsrohre und Warmwasserleitungen“, empfiehlt Experte Helmut Burtscher. Je nach Material koste, so Burtscher, ein Meter Rohrdämmung für ein durchschnittliches Heizung- und Warmwassersrohr von 18 bis 22 Millimeter Durchmesser zwischen zwei und neun Euro. „Pro Meter Rohr und Jahr können so je nach Gebäudestandard und Heizungsanlage zwischen fünf und 19 Euro gespart werden, weshalb sich die Investitionen meist bereits nach einer Heizperiode amortisiert haben“, rechnet der Energieexperte.

Die Dämmung der Heizungsrohre ist eine dieser effektiven Sparmaßnahmen, die wenig kostet.

Helmut Burtscher VKW
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