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Das Land hilft in Rumänien

Im Rohbau der irakischen Schule stehen derzeit Zelte für Flüchtlinge. Foto: Care

Im Rohbau der irakischen Schule stehen derzeit Zelte für Flüchtlinge. Foto: Care

Regierung beschließt drei Projekte zur Entwicklungszusammenarbeit in Rumänien, Tansania und Irak.

Bregenz. (VN-mip) Nicht nur UNO und Bund betreiben Entwicklungshilfe. Auch Vorarlbergs Landesregierung hat einen entsprechenden Budgetposten. 730.000 Euro stehen im Jahr 2016 dafür zur Verfügung. Am Dienstag beschloss die Regierung Förderungen für drei Projekte, womit das Geld ausgeschöpft wurde: In Tansania wird ein Vorhaben für die Wasserversorgung unterstützt, im Nordirak ein Rohbau einer Schule fertiggestellt, in Rumänien werden Sozialarbeiter ausgebildet. Die Projekte dienen dazu, den Menschen zu einem würdigen Leben zu verhelfen und damit Fluchtgründe zu bekämpfen, nicht zuletzt in Rumänien. Dort unterstützt das Land die Organisation Concordia, die speziell in Gebieten aktiv ist, in denen jene Roma leben, die nach Vorarlberg reisen, um zu betteln.

Die Förderungen stehen unter dem Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. In Rumänien sei Sozialhilfe sehr theoretisch. „Sozialarbeiter werden eigentlich wie Beamte ausgebildet, ohne praktischen Teil“, erklärt Johannes Rauch (Grüne) als zuständiger Landesrat für Entwicklungszusammenarbeit. Mit dem Projekt von Concordia werden Sozialarbeiter für die Straße ausgebildet. Dafür sollen auch Experten und Sozialarbeiter aus Vorarlberg nach Rumänien reisen. Michael König, Verantwortlicher der Landesverwaltung, erläutert: „Die Ausbildung richtet sich an rumänische Sozialarbeiter und an ausländische Helfer.“ Für das Ausbildungsprogramm vor Ort stehen in den kommenden drei Jahren insgesamt 250.000 Euro zur Verfügung. „Anschließend soll die Ausbildung ohne Förderung weiterlaufen“, führt König aus.

Die Regierung hat heuer 37 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und 17 Vorhaben der Osthilfegefördert. „Seit 1960 haben wir über 1000 Projekte in mehr als 60 Ländern unterstützt“, rechnet Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) vor. Eines davon ist ein Projekt der „Eine Welt Gruppe Schlins/Röthis“. Sie hilft in Dörfern der Region Mdabulo in Tansania, die Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. Im Nordirak hat sich Vorarlberg mit Baden-Württemberg einen Partner geholt. Eine Schule, die sich im Rohbau befindet, wurde in der Not zu einem Flüchtlingslager umfunktioniert. Die Länder unterstützen die Organisation „Care“ dabei, den Flüchtlingen ein winterfestes Quartier zu ermöglichen. Anschließend wird die Schule fertiggebaut und für Einheimische wie Flüchtlingskinder geöffnet. „Wir leisten damit einen Beitrag zur Integration vor Ort“, führt Michael König aus.

Außerdem fördert Vorarlberg ein Zentrum für Daseinsfürsorge und Unterstützung der Traumabewältigung für geflüchtete Frauen und Kinder im kurdischen Dohuk. Sowohl für Tansania als auch für Dohuk wendet das Land 50.000 Euro auf.

<p class="caption">Foto aus dem Nordirak</p>

Foto aus dem Nordirak

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Foto aus dem Nordirak

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Foto aus dem Nordirak

<p class="caption">Foto aus Tansania</p>

Foto aus Tansania

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Foto aus dem Nordirak

<p class="caption">Foto aus Tansania</p>

Foto aus Tansania

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Foto aus Tansania

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Foto aus Tansania

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Foto aus Tansania

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Foto aus Tansania

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Foto aus Tansania

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