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Börsenkommentar

Die Spannung an der Wall Street steigt

Jürgen Rupp

Jürgen Rupp

Schwarzach. Das vorherrschende Thema an den Märkten ist und bleibt die US-Präsidentschaftswahl am kommenden Dienstag. Laufend erscheinen in den USA neue Umfrageergebnisse zum möglichen Wahlausgang zwischen Hillary Clinton und Donald Trump. Trump zweifelte zuletzt immer wieder die Umfragedaten an. Seitdem er aufholt, aber nicht mehr.

Hillary Clinton liegt in den Umfragen aber immer noch knapp vor Trump und wird auch an der Wall Street favorisiert, weil sie angesichts ihrer langen politischen Karriere als berechenbarer gilt als der New Yorker Immobilien-Tycoon.

Und kaum etwas benötigen Aktienmärkte mehr als Verlässlichkeit und Beständigkeit.

Die Börse, an der bekanntlich die Zukunft gehandelt wird, setzt weiter auf einen Sieg Clintons. Es mehren sich nun aber die Stimmen von Analysten, die vor einem möglichen Schock für die Wall Street warnen, falls Trump doch noch das Rennen machen sollte.

Das Risiko einer bösen Überraschung für die Aktienmärkte besteht darin, dass die traditionellen Prognosemethoden für diesen aktuellen Wahlkampf nicht mehr gelten. Schon der Aufstieg von Trump zum Präsidentschaftskandidaten hatte viele Beobachter überrascht. Es kann immer anders kommen als erwartet. Das hat auch das Brexit-Votum eindrucksvoll gezeigt. Kurzfristig könnte ein Sieg Trumps für die Märkte eine unangenehme Überraschung sein.

Positiv ist jedenfalls, dass bald endlich Klarheit darüber herrscht, wer für die nächsten vier Jahre im Weißen Haus den Ton angibt.

juergen.rupp@raiba.at,
Jürgen Rupp, Teamleiter Wertpapier Consulting,
Raiffeisenlandesbank Vorarlberg

http://www.schauplatzboerse.at

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