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Druck aus Immobilienkessel nehmen

Immobilienprofis Peter, Nesler, Hiller und Amann wollen Wohnen leist­barer machen. Foto: WKV

Immobilienprofis Peter, Nesler, Hiller und Amann wollen Wohnen leist­barer machen. Foto: WKV

Eigentlich müsste sich die Immobilienbranche derzeit freuen. Tut sie aber nicht. 

Hohenems. (VN-sca) Die Immobilienpreise steigen und steigen. Sie steigen in Sphären, die für Normalbürger nicht mehr erreichbar sind. Und das alarmiert auch die Immobilienbranche, die von hohen Preisen ja durchaus profitiert – aber nur kurzfristig, denn ein Markt, der überhitzt und explodiert, schadet auch der Branche. Deshalb haben die Spitzen der Branchenvertretung,  Immobiliensprecher Günther Ammann, Maklervertreter Ambros Hiller, der Vertreter der Immobilienverwalter, Armin Nesler, und Geschäftsführer Thomas Peter nun ihre Forderungen zur Abkühlung des überhitzten Marktes vorgelegt.

Zuallererst sollen die Belastungen durch die öffentliche Hand, wenn schon nicht gesenkt, dann wenigstens eingefroren werden. „Zählt man die direkten und indirekten Steuerbelastungen zusammen, ergibt sich für den Wohnbau ein Kostenanteil von 28 Prozent. Das heißt, dass pro 4000 Euro Baukosten ein Tausender allein für Steuern und Gebühren aufgebracht werden muss“, stellt Amann fest. Aber auch die Raumplanung gehöre refomiert, so Amann. Er fordert eine gemeindeübergreifende Planung, „Schluss mit dem Kirchturmdenken“ und außerdem höhere Baunutzungszahlen, die das Wohnen günstiger machen und grundsätzlich dazu beitragen, die Ressource Boden besser zu nutzen. Eine Wohnrechtsreform auf Länderbasis fordert Hiller. Der Vorschlag für ein bundesweites Gesetz sei auf Wien zugeschnitten und gehe an den Vorarlberger Bedürfnissen vorbei. Mit diesen unattraktiven Bedingungen sei es kein Wunder, dass die Vorarlberger kein gesteigertes Interesse an Vermietung haben. Und Immobilienverwalter Armin Nesler ruft die Gemeinden zur Mäßigung bei den Wasser- und Müllgebühren auf, die von Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedlich ausfallen. „Das muss transparenter werden.“

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