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VN-testbericht. Hyundai i20 Active 1,4 CRDi

Kleiner Kumpeltyp will am Abenteuer näher dran sein

von Hans-Günter pellert
Im Offroad-Look kommt der kleine Koreaner ziemlich frech und fesch daher. Fotos: vn/steurer

Im Offroad-Look kommt der kleine Koreaner ziemlich frech und fesch daher. Fotos: vn/steurer

Im SUV-Style begehrt Hyundai i20 Active auf, bleibt aber auf dem Boden der Tatsachen.

Hyundai. So nüchtern er auch um die Ecke biegt, aber in der 4-Meter-Klasse ist der Hyundai i20 inzwischen eine feste Größe. Weniger elegant und sportlich, dafür praktisch und funktional, gibt sich der ziemlich ausgewachsene Kleinwagen als solider Alltagsbegleiter. Ein Auge auf den Asiaten europäischen Zuschnitts werfen denn auch gerne Seniorenpaare, die nicht ihr ganzen freies Budget in ein Auto investieren wollen, oder vielleicht auch Jungpaare, die sich gerade erst entschlossen haben, nicht zu zweit zu bleiben.

Für all jene, die mit einem i20 nun doch etwas höher hinaus wollen, hat Hyundai mittlerweile einen Ableger auf die Räder gestellt. Mit dem Zusatz „Active“ soll der talentierte Städter auf der gerade so angesagten SUV-Welle mitsurfen und den Eindruck vermitteln, dass man mit dem i20 im Crossover-Look einfach näher dran ist am Outdoor-Abenteuer. Stämmig steht er da, auf seinen 17-Zoll-Alus. Um ihn wirken zu lassen, hat Hyundai kräftig in den Kosmetikkoffer gegriffen und dick aufgetragen. Markant sind die hohen, schwarzen Radkästen und die abfallende Dachlinie mit Heckspoiler. Um den Offroad-Style zu zelebrieren, wurden den um zwei Finger breit gelifteten i20 Active Unterfahrschutzblenden sowie Schwellerleisten und eine Dachreling verpasst.

Ernsthafte Geländeambitionen hegt er aber nicht, denn den Mini-SUV-Koreaner gibt es nur als Fronttriebler. Der kleine Aufsteiger bietet andere Qualitäten. Gerade weil der Hochbeiner nicht auf dem Asphalt klebt, ergibt sich ein unverkrampftes Ein- und Aussteigen. Bewegungsfreiheit ist in der 1. Reihe garantiert. Dazu kommt die übersichtliche Sitzposition. Und auch groß gewachsene Hinterbänkler müssen nicht gleich den Bückling machen. Das Cockpit gefällt mit klarer Gliederung. Die Armaturen sind einfach, aber nicht einfallslos. Außerdem ist der i20 Active zeitgemäß üppig ausgestattet. Und wie fährt er sich? Unterwegs mit dem 1,4-l-Dieseltyp, der 90 PS mobilisiert, stellt sich schnell heraus, dass er kein Temperamentsbolzen ist, allerdings auch keine rollende Verzichtserklärung. In der Stadt und auf der Landstraße genügt das Motörchen für wackere Fahrleistungen. Auf der Autobahn und beim Überholen wünscht man sich indes manchmal schon, dass etwas mehr Feuer im Kamin wäre. Dafür stellt einen der i20 Active beim Rangieren und Einparken wieder zufrieden, dank des geringen Wendekreisradius von 5,5 Meter ist das ein Kinderspiel. Einfach gesagt: der Kleine schlägt so manche Konkurrenz um Längen, findet immer eine Lücke.

<p class="caption">Der i20 Active präsentiert sich in robuster Optik bis in die Heckpartie.</p>

Der i20 Active präsentiert sich in robuster Optik bis in die Heckpartie.

Fakten

Motor/Antrieb: Vierzylinder-Turbodiesel, 90 PS, 240 Nm/1500 bis 2500 U/min, Vorderradantrieb, Sechsgangschaltung.

Fahrleistung/Verbrauch: 0 auf 100 km/h in 12,7 Sek., Spitze: 170 km/h, EU-Norm: 4,3 l (115g CO2/km) Testverbrauch: 5,9 l Diesel

Preis: Grundpreis: 16.090 Euro; Testwagen: 22.940 Euro

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