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4×4: Bei Bedarf die doppelte Traktion

Mazda6 Sport Combi AWD: Vor Kurzem wurde der Lader optisch ein wenig und technisch kräftig aufgefrischt.

Mazda6 Sport Combi AWD: Vor Kurzem wurde der Lader optisch ein wenig und technisch kräftig aufgefrischt.

Allrad-Technologie wird weiter verfeinert. Das kommt so gut wie allen Segmenten zugute.

AllradAntrieb. Man denkt in Verbindung mit 4×4-Antrieben in erster Linie ans Abseitiges jenseits asphaltierter Straßen. Vierrad-Systeme waren ja bis in die 1970er-Jahre, zumindest in der Großserie, Geländefahrzeugen vorbehalten. Längst aber hat die Technik, alle vier Räder anzutreiben, auch in so gut wie allen Pkw-Segmenten Einzug gehalten, die nicht in die Kategorie Offroader und Sports Utility Vehicle fallen. Einer der Gründe, verdoppelte Traktion bereitzustellen, ist, für höhere Fahrsicherheit bei allen Wetter- und Fahrbahnzuständen zu sorgen – nicht nur in Verbindung mit Hochleistungsantrieben.

Allradantrieb liegt allgemein zunehmend im Trend, er hat von der Kleinstwagen- bis zur Luxusklasse so gut wie alle Segmente erfasst. Stark nachgefragt sind Mittelklasse-Modelle, die in Firmen-Fuhrparks im Einsatz sind. Ein Beispiel dafür ist der Mazda6, dessen Lader-Variante, der Sport Combi, seit dem Vorjahr in Kombination mit Dieselmotor mit 4×4-System angeboten wird (Preis: 37.590 Euro, für den CD150 „Attraction“ mit 150 PS und manueller 6-Gang-Schaltung).

Verfeinerte Technik

Zurückzuführen ist die Demokratisierung des Allradantriebs auf die aktuellen technologischen Entwicklungen. Mechanische Systeme mit hohem Platzbedarf und hohem Gewicht sind kaum noch im Einsatz, denn mittlerweile sorgt immer ausgeklügeltere und ebenso preisgünstigere Elektronik für die Verteilung der Antriebskräfte, etwa über eine hydraulisch gesteuerte Lamellenkupplung. So ein System ist unter anderem im Familienvan-Modell Seat Alhambra 4Drive im Einsatz (Preis: ab 37.330 Euro, für den 2,0 TDI, mit 150 PS).

Ein weiterer Verfeinerungsschritt sind permanente Systeme, die insoferne situationsgerecht agieren als eine Achse – je nach Antriebsphilosophie die vordere oder die hintere – komplett abgekoppelt werden kann. Dafür sorgt eine ausgefeilte Regenelektronik. Hintergrund dafür ist, sowohl Verbrauch als auch Emissionen zu minimieren.

Im Zuge der Hybridisierung wird Vierradantrieb zunehmend auch simuliert: Während der Verbrennungsmotor für den Betrieb der Hauptantriebsachse zuständig ist, sorgt bei einer wachsenden Reihe von Modellen eine Elektromaschine für Kraftzuteilung entweder an die Front- oder die Heckräder. BMW hat die entsprechende Basis-Technologie vom Alternativ-Sportler i8 in die 2er-Baureihe transponiert. Im Active Tourer 225xe treibt ein Benziner die Vorder- und je nach Betriebsmodus – ein Elektriker die Hinterachse an (Preis: ab 39.650 Euro, für den 225xe iPerformance mit 224 PS.

Auf den folgenden Seiten präsentieren die VN einen Querschnitt der aktuellsten und gefragtesten Allradauto-Modelle. Die angegebenen Preise beziehen sich auf die Einstiegs-Listentarife inklusive aller Abgaben und Steuern.

<p class="caption">Seat Alhambra 4Drive: Dauerbrenner unter den Familienvans.</p>

Seat Alhambra 4Drive: Dauerbrenner unter den Familienvans.

<p class="caption">BMW 225xe Active Tourer: Plug-in-Hybrid mit Allrad-Simulation.</p>

BMW 225xe Active Tourer: Plug-in-Hybrid mit Allrad-Simulation.

Impressum

Redaktion: Michael Gasser (Ltg.), Beatrix Keckeis-Hiller

Fotos: Hersteller

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