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Pensionisten wollen mehr

Blecha und Korosec beharren auf einer Pensionserhöhung, die 2017 über die geplanten 0,8 Prozent hinausgeht.  Foto: APA

Blecha und Korosec beharren auf einer Pensionserhöhung, die 2017 über die geplanten 0,8 Prozent hinausgeht.  Foto: APA

Blecha und Korosec kritisieren niedrige Erhöhung. 

Wien. Die Seniorenvertreter von SPÖ und ÖVP, Karl Blecha und Ingrid Korosec, bleiben bei ihren Forderungen nach einer Pensionserhöhung über die geplanten 0,8 Prozent hinaus. Das erklärten sie am Sonntag in der ORF-„Pressestunde“. Korosec hielt an ihrem Vorschlag fest, die Pensionen gestaffelt zu erhöhen. 1,3 Prozent sollen all jene mehr bekomen, die bis zu 1050 Euro beziehen. Darüber wäre ihr zufolge eine Erhöhung von einem Prozent denkbar. Zur Einmalzahlung von 100 Euro, für die sich Blecha stark macht, sagte sie: „Die sind ja gleich weg. Mir geht es um die Nachhaltigkeit.“ Zurückhaltend äußerten sich die Seniorenvertreter zu weiteren Maßnahmen hinsichtlich der Anhebung des Frauenpensionsalters. Korosec meinte, es sei mit dem Koalitionspartner SPÖ vereinbart, dass das derzeit kein Thema ist. Blecha sagte, zuerst brauche es einmal Jobs für Frauen in diesem Alter. 

„Gnadenlose Klientelpolitik“

Neos-Mandatar Gerald Loacker kritisierte umgehend, dass sich die beiden Pensionistenvertreter nicht um die Tragfähgikeit des Pensionssystems kümmern würden. Die Forderung nach einer deutlicheren Pensionerhöhung bezeichnete er als „gnadenlose Klientelpolitik“. Die FPÖ möchte hingegen ein deutlich höheres Plus bei den Renten sehen, nämlich 1,3 Prozent für alle. Außerdem brauche es eine Mindestpension von 1200 Euro, sagte der Abgeordnete Werner Neubauer.

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